Künstliche BeatmungCovid-19: Schwerer Verlauf bei Kleinkind

Bei dem 15-Monate alten Kind waren Komplikationen nach Doppelinfektion mit Covid-19 und RSV aufgetreten. Der Zustand ist momentan stabil.

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Behandlung von Corona-Patienten
Das Kind musste an die ECMO angeschlossen werden und wurde mittlerweile nach Linz verlegt. © (c) APA/dpa-Zentralbild/Jens B�ttner (Jens B�ttner)
 

"Bei Kindern sehen wir im Normalfall keine derart schweren Verläufe“, sagt Christian Dopler. Er ist Leiter der Abteilung Anästhesiologie und Intensivmedizin am Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck. Doch Ende letzter Woche zeigte sich, dass es auch in Bezug auf Covid-19 die Ausnahme von der Regel gibt. Sechs Stunden lang kämpfte er mit seinem Team um das Überleben eines jungen Patienten. „Das Kind ist 15 Monate alt, es waren wirklich dramatische Stunden“, schildert der Mediziner. Schon einige Tage zuvor war das Kind auf der Normalstation gelegen, doch der Zustand verschlechterte sich mit Fortdauer, das Kind musste also auf die Intensivstation verlegt werden.

Kommentare (4)
STEG
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Sehr tragisch,

aber Impfgegner sehen das Leid nicht.

eratum
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Schreckliches Schicksal

das leider jedes Jahr für einige Kinder tödlich ausgeht. RSV-Viren sind speziell für ganz kleine Kinder nicht ohne.

samro
18
42
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hoffentlich lassen

genug eltern ihre kinder impfen.
und die steiermark schafft schnellestens die voraussetzungen. ein witz dass steirische elter nach wien sich zum impfen anmelden muessen!

Rinder
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Covid

Und trotzdem werden es wieder Viele nicht ernst nehmen. Hoffentlich tragen die Eltern für ihre Kinder volle Verantwortung und nicht Verschwörungstheorien.