1 Jahr Corona in Österreich "Das Vorgehen der Politik ist dem Steuerzahler gegenüber unverantwortlich"

Epidemiologe Gerald Gartlehner über die Versäumnisse Österreichs in der Pandemie und warum wir bei den Maßnahmen noch immer im Trüben fischen.

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Gerald Gartlehner: Politik handelt unverantwortlich
Gerald Gartlehner: Politik handelt unverantwortlich © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Am 25. Februar 2020 wurden die ersten beiden Coronavirus-Infektionen in Österreich registriert - zu diesem Jahrestag blicken wir auf ein Jahr im Bann der Pandemie zurück und fragen Experten: Was haben wir im letzten Jahr gelernt?

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Danke für Ihr Verständnis.

Franzzz
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Was war seine Leistung?

Der "Epidemiologe" aus der zweiten Reihe stellt parteipolitische Motive vor Sachkompetenz- gleich wie einige Public Health Experten hat er kaum einen konstruktiven wissenschaftlichen Beitrag geleistet. Seriöse Wissenschaftler wie Dr. Kramer, Drosten, Kollaritsch,Puchhammer-Stöckl, Wiedermann-Schmidt, Wenisch oder Lamprecht - um nur einige zu nennen, tun dies nicht.

dieRealität2020
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warum sagt dieser Menschn das?

ist es tatsächlich so @rochuskobler oder es ist auch der vermutlich übliche oft schon krankhafte Selbstdarstellungs- und Geltungsdrang? Nahezu alle Universitäten habe über unzählige Medien und über Parteien versucht sich in den Vordergrund und in die Öffentlichkeit zu bringen. Na ja, wenn wir uns das Gründungsjahr 1994 ansehen verständlich. Andere der Verhaberung zu beschuldigen und selbst inmitten dieser Handlungs- und Verhaltensweisen zu stehen.

GanzObjektivGesehen
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Wir fischen im Trüben?

Willkommen in der Wirklichkeit, in der evidenzbasierte Medizin auf Grund von Fakten funktioniert, die man zwar laufend erhebt und analysiert, aber aus denen man erst am Ende Rückschlüsse ziehen kann.
Wie war doch schnell der Name ihres Departments an der Donau Uni Krems?

peso
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Die Dummheit der Menschen kennt keine Grenzen und zeigt sie in so vielen Beispielen

Jetzt meint zB der schlaue Gartlehner, dass die Regierung unverantwortlich gehandelt hat, gibt aber als Experte dann ein paar Zeilen später zu bedenken: "den Westen wird dieses Virus nicht mit solcher Wucht treffen. Ich hatte angenommen, so wie bei SARS bleibt es ein lokales Problem. Die Wucht, mit der das Virus die ganze Welt traf, hat mich überrascht" und allein damit wäre schon alles gesagt.
Ich weiß zwar nicht, was er den ganzen Tag macht, aber die internationalen Nachrichten verfolgt er mit Sicherheit nicht und auch mit seinen Kollegen dürfte er weniger Kontakt haben, denn sonst wüsste er, dass es in JEDEM Land der Welt Kritik an den jeweiligen Maßnahmen der Regierungen gibt und JEDES Land aber auch Experten dafür hinzugezogen hat

frogschi
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Doch nur Experten, welche ins politische Konzept passen,

dies sollte noch ergänzt werden.

Stubaital
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Antwort

Gratulation Herr......, sind sind leider SPÖ angehaucht.

rochuskobler
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Kongeniale Doppelconference

..mit der ebenfalls rot angehauchten Lou Lorenz Dittlbacher gegen die Coronamaßnahmen der Regierung. Passt zum Rotfunk.

campanile
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opposition

ein stammgast in der linken zib 2 darf hier natürlich auch nicht fehlen.

rochuskobler
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Rotfunk

..da ist der ORF wieder einmal seinem Ruf als Österreichischer Rot Funk gerecht geworden.

FamDeutsch
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Ist sich die Wissenschaft einig?

Leider nein, wie es auch letzthin andere Wissenschaftler zugegeben haben. Bei einer fehlenden Einigkeit in der Wissenschaft kann man dies von der Politik nicht erwarten. Er selbst war von der Wucht des Virus überrascht. Aber Andere dürfen es nicht sein?
Im Abstand wir man hoffentlich klüger. Dies gilt für uns alle, aber schrauben Sie nicht die Erwartungshaltung gegenüber der Politik so hoch, dass sie alles wissen hätten müssen.

HandaufsHerzal
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ENDLICH...

...dem ist nichts mehr hinzuzufügen 👏👏👏

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Ein Steuerzahler meldet sich😉

Wir müssen anfangen mit dem Virus zu Leben und uns nicht vor jeder Mutation zu Tode fürchten, jetzt muss es bald gelingen eine große Immunität aufzubauen und das Leben wieder normal zu gestallten.
Es ist nämlich höchste Zeit zur Normalität zurück zu finden es geht um unsere Zukunft, weil es gibt auch noch andere Probleme als den Corona Virus.
Dann müssen wir das Versagen der Verantwortlichen aufarbeiten in Österreich und der EU und uns überlegen ob wir mit den beiden Politischen Systemen weiter arbeiten wollen🤧💉

feringo
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@ReinholdSchurz : Ein Steuerzahler ...

Sie wurden schon mal gefragt; hiermit abermals:
Wann stellen Sie endlich Ihr politisches Parteiprogramm vor? 🗣
Denn es ist zu hoffen, dass da bessere Lösungen enthalten sind!

GanzObjektivGesehen
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Das waren noch Zeiten....

.....als Oppositionsparteien sich die Zeit genommen haben eigene Programme zu entwickeln die so gut waren, dass die Bevölkerung sie auf Grund derer dann gewählt hat. Ist aber wesentlich schwieriger als zu kritisieren.

Wenn ein Fußballer auf der Ersatzbank sitzt, dann sollte er den Trainer und das Team unterstützen, und nicht ständig darauf hinweisen, dass mit ihm alles besser wäre.
Und er sollte an sich arbeiten und sich verbessern um aufgestellt zu werden, und nicht auf einen Trainerwechsel hoffen zu müssen um wieder mitspielen zu dürfen.

Marcuskleine
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Immunität

ist eher ein Mythos...
In Südafrika ist sowas ähnliches passiert: da konnte das Virus große Teile der Bevölkerung fast ungehindert infizieren (da hatten teilweise über 50% der Bevölkerung die Erkrankung). Jetzt gibt es den Effekt, dass sich deshalb dort das Virus millionenfach vervielfältigen konnte, wobei die südafrikanische Mutation entstanden ist. Diese Mutation kann wiederum auch jene nochmal anstecken, die die bisherige Covid-Variante schon durchgemacht haben.
Immunität ist daher zum einen ein Mythos, der nicht funktioniert (nach 6 bis 12 Monaten Schutz wieder weg?); zum anderen entwickeln sich durch solche Schein-Strategien sogar besonders schnell gefährlichere Stämme. Leider

feringo
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@Marcuskleine : Immunität

Hallo, Marcuskleine!
Zweifel, ob Immunität gelingt ist schon angebracht, aber ...
... jetzt die Frage:
Wo haben Sie denn diese Informationen her, die Sie hier behaupten???

Marcuskleine
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Interview

Ich erinnere mich leider nicht an die Quelle (sorry), aber das war wohl aus einem Interview mit einem Virologen, wo es um die Bildung von CoVid Mutationen gegangen ist.
Es ist natürlich kein "Beweis", aber es erscheint mir plausibel, dass dort, wo viele Leute das Virus tragen, zugleich aber auch schon viele gegen die Standardvariante immun sind, die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung und Ausbreitung von noch ansteckenderen Mutationen besonders hoch ist

frogschi
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Muss wohl ein Drosten Interview gewesen sein 😂

Mutationen von Viren sind Zufallsprodukte. Viren verbreiten sich am besten, wenn sie ihre "Opfer" nicht töten und sich sehr schnell vermehren. Das wollen sie aber nicht, sondern sie machen das einfach, oder besser gesagt es geschieht einfach durch die Replikation, denn sie werden durch die Wirtzelle repliziert. Oft fehlerfrei und manchmal immer wieder einmal mutiert. So habe ich es zumindest noch gelernt und das hat für mich auch Sinn gemacht. Wenn sie den Wirt töten, können sie nicht mehr replizieren. Wenn sie ihn später töten, entwickelt die jeweils befallene Spezies im Regelfall einen Schutzmechanismus.

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na ja

Das hätte vom Anfang an so sein sollen!
Jetzt sitzen wir auf einem staatlichen Schuldenberg, psychisch kranken Menschen, und einer heruntergekommenen Privatwirtschaft.
Man spricht von Corona Matura, unsere Kinder haben bereits viereckige Augen vom Homeschooling vor dem Kunststoff Trottel, namens Monitor, und die Politik ist anscheinend noch stolz
wie toll wir in diesem maroden Dilemma zurechtkommen .
Und das Virus freut sich, mutiert, mutiert, mutiert,....weil ihm der perfekte Nährboden bereitet wird.