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ImmobilienkaufNur Online-Kontakte: Steht dem Makler trotzdem eine Provision zu?

Der Oberste Gerichtshof beschäftigte sich unlänst mit der Frage, wieweit einem Immobiolienmakler eine Provision zusteht, wenn sein Kunde nur per E-Mail und Telefon Kontakt mit ihm hatte.

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Ein Ehepaar wurde durch das Privatinserat eines Verkäufers auf ein Grundstück aufmerksam und hatte es bereits zweimal besichtigt, ehe es im Internet das Inserat einer Immobilienmaklerin entdeckte, mit dem die Maklerin genau das betreffende Grundstück bewarb – mit einem niedrigeren Preis als im Privatinserat des Verkäufers. Die Kaufinteressenten setzten sich daraufhin mit der Maklerin in Verbindung, bekamen bestätigt, dass es sich wirklich um dasselbe Grundstück handelt und erklärten, dass sie die Liegenschaft zu einem noch günstigeren Preis erwerben wollten. Daraufhin bekamen sie per E-Mail ein Exposè samt Grundbuchsauszug, ein „leeres Kaufanbot“, Hinweise über Nebenkosten, Rücktrittsrechte und die Maklerprovision sowie ein Widerrufsformular übermittelt. Noch am Abend dieses Tages holte das Ehepaar selbst einen Grundbuchsauszug ein und rief bei der Maklerin an, um ihr klarzumachen, dass man mit ihrer Vorgehensweise nicht einverstanden sei, kein Anbot unterzeichnen wolle und sie „ein schwarzes Schaf in der Branche“ sei.

Kommentare (1)

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Rick Deckard
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Lesenswert?

Die Maklerprovision sollte ausschließlich der Auftraggeber bezahlen!

Außerdem - wenn man wirklich ein Haus oder eine Wohnung ohne Makler erwerben will - den Makler zu umgehen - schafft man immer.
Oder zahlt ihr beim Spar, wenn ihr eine Wurstsemmel kauft - an den Händler eine "Vermittlungsprovision"?

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