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Filmkritik"Hillbilly Elegy" und "White Trash": Aus dem amerikanischen Traum

Ron Howard verfilmte den Bestseller mit den famosen Miminnen Glenn Close und Amy Adams. Die Biografie von J. D. Vance erzählt die Geschichte von der weißen Arbeiterschicht bis zur Elite-Uni Yale: kitschig, aber versöhnlich. Ab 24. November auf Netflix.

Kaum wiederzuerkennen: die famosen Schauspielerinnen Glenn Close und Amy Adams © Netflix
 

Seine 2016 erschienenen Memoiren dienten als Erklärstück für Donald Trump und die tiefe Spaltung der amerikanischen Gesellschaft. Die berührende Story von J. D. Vance, die sich so wunderbar in den Mythos des amerikanischen Aufstiegstraums einfügt, mutierte zum Bestseller. Vance wuchs in der weißen Arbeiterschicht auf, in den Hügeln der Appalachen, deren Einwohner als Hillbillys, Rednecks oder „Weißer Müll“ abgestempelt werden, und unter Familienverhältnissen, für die der Begriff zerrüttet untertrieben ist. Trotz der Sozialtristesse, trotz Armut, Gewalt, drogenabhängiger Mutter und der Obhut einer strengen, säuerlichen Großmutter schaffte er es mit stoischem Leistungsdrang auf die andere Seite, bis zum Jus-Studium an der Elite-Uni Yale.

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