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SerienkritikVierte Staffel "The Crown": Die fetten Jahre sind vorbei

Margaret Thatcher schwingt den eisernen Besen, im Buckingham Palace wird der Wind rauer und Diana besiegelt ihr Schicksal: „The Crown“ geht ab Sonntag auf Netflix in die vierte Runde.

Eine Hochzeit? Nein, ein Trauma: Emma Corrin als Diana Spencer in "The Crown"
Eine Hochzeit? Nein, ein Trauma: Emma Corrin als Diana Spencer in "The Crown" © (c) AP (Des Willie)
 

Das Leben ist kein Ponyhof. Wer weiß das besser als die Queen? Und das nicht nur, weil sie ohnehin in Gestüten denkt. Wir schreiben das Jahr 1979, und für die royale Familie und die Briten insgesamt wird der Wind rauer. Die Feinde kommen aus der Deckung: Die IRA geht zum Frontalangriff über. Gleich zu Beginn der vierten Staffel der Erfolgsserie „The Crown“ (ab Sonntag auf Netflix), verdichtet sich in einer fulminanten Szene die Frage, die sich durch die gesamte Staffel ziehen wird: Wer ist der Jäger, wer der Gejagte? Wer sind die Hetzer und wer die Gehetzten? Die Zeichen stehen auf Veränderung: In der Downing Street übernimmt Margaret Thatcher (Gillian Anderson) das Ruder. Beide, Rolle wie Darstellerin, starten holprig und finden erst nach und nach in die Spur. Die leichte Süffisanz, die die echte Eiserne Lady an den Tag legen konnte, wird Anderson nicht hinkriegen.

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