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Der Sport in der KriseFranzobel: Stars in der Manege

Schriftsteller Franzobel über die Misserfolge von Österreichs Sportlern und was das mit Ester Raich oder GIS zu tun hat. Und dass die Nussknackerei der Sprachmoral allmählich bizarre Formen annimmt.

Der Schriftsteller Franzobel
Der Schriftsteller Franzobel © Julia Heimburger
 

Kein Grund zu feiern für Österreichs Sportler. Die Langläufer kleben wie Weihnachtsgänse in der Spur und erleben einen Fehlstart, dem U20-Eishockeyteam ergeht es wie der Wirtschaft – Pleitewelle, Mensur Suljovic spielt, als hätte er die Marillenmarmelade sämtlicher Faschingskrapfen in den Augen und scheidet bei der Darts-WM aus, Hasenhüttl ist weggesperrt, Wolfsburg bestätigt ein Fehlverhalten von Xaver Schlager, und die Skispringer fallen wie vollgesogene Glühweinbeutel aus der Luft. Die einstige Skination Nummer eins erlebt einen desaströsen Saisonauftakt. Nur ein Sieg, kaum Podestplätze. Schröcksnadel-Starre. Norweger und Schweizer fahren den Unsrigen, die wie gerupfte Suppenhühner auf den Skiern stehen, um die Ohren. Zum Hohn ist sogar der vom ÖSV aussortierte, nun für Deutschland startende Romed Baumann besser.

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