AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Graz 2020Kulturjahr: Wie die zukunft sexy wird

Nur noch wenige Tage bis zur Eröffnung des Grazer Kulturjahres 2020. Projektmanager Christian Mayer gibt Auskunft über die Ausrichtung des Programms. Dazu: Bei einer Pressekonferenz wurde ein Ausblick auf die Eröffnung gegeben.

Wir stehen zusammen – das bedeutet:
Seite an Seite mit unseren Lesern, gemeinsam durch die Krise.

Deshalb bieten wir allen Leserinnen und Lesern freien Zugang zu allen Texten, multimedialen Angeboten und Informationen rund um den Ausbruch des Coronavirus und darüber hinaus. Melden Sie sich an und nutzen Sie die Kleine Zeitung Website, App, und E-Paper während dieser schwierigen Zeiten kostenlos.

JETZT kostenlos anmelden

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Niederschwellig, unterhaltsam, nachhaltig: Christian Mayer hat mit Graz 2020 viel vor © Graz 2020/Fischer
 

Am 23. Jänner beginnt das Grazer Kulturjahr – mit einem Symposion. Warum?

CHRISTIAN MAYER: Salopp gesagt ist es ja eher unsexy zu sagen: Wir befassen uns jetzt mit der Zukunft. Das kann alles und nichts sein, und jeder hat schon eine Meinung dazu. Also habe ich mich für die Flucht nach vorn entschieden, für einen Auftakt mit Experten, die sich mit Zukunftsfragen befassen. Das Symposion „Zeit für Graz“ ist gratis zugängig, man muss sich nur online anmelden.

Wer kommt?

CHRISTIAN MAYER: Leute wie der Klimaforscher Hans-Werner Sinn, der Österreicher Viktor Mayer-Schönberger, der in Oxford lehrt und als einer der größten Experten für Big Data gilt, die Unternehmerin Elisa Naranjo, die sich darüber Gedanken macht, wie man Onlinehandel ökologisch und nachhaltig organisiert, die Pianistin und Kulturunternehmerin Seda Röder. Sie hat eine Künstliche Intelligenz entwickelt, die Beethovens unvollendete 10. Symphonie zu Ende rechnet, und wird erzählen, welche Datenfluten es braucht, bis eine KI wie Beethoven komponiert. Abends gibt es einen Festakt mit Ranga Yogeshwar. Er beschreibt Zukunftsszenarien, es gibt Musikeinlagen von Ensembles wie der Neuen Hofkapelle und dem Klangforum Wien. Auch das ist frei zugängig, alles soll niederschwellig und unterhaltsam sein.

Und danach?

CHRISTIAN MAYER: Ab Freitag kann man einen ersten Rundgang durch das Kulturjahr unternehmen. Das Programm ist über unsere Homepage abrufbar. Da sperrt das Cafe Jakomini auf, es gibt Veranstaltungen mit dem Kunstverein und dem Club Hybrid, bei Radio Helsinki, bei rotor, Jukus, heidenspaß et cetera.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren