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Selbstversuch Beim Kunstprojekt ,,The Graz Vigil'' kann man eine Stunde lang über Graz Wache halten

Hoch oben unter dem Uhrturm stehen und auf Graz hinunterblicken: Das ganze Jahr lang wachen Bürger morgens und abends eine Stunde über ihre Stadt. Was sich dort in der Poesie der Abgeschirmtheit entdecken lässt.

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Vom Schlossberg aus ergibt sich ein völlig neuer Blick auf die Stadt, wenn man bereit ist, eine Stunde lang einfach nur hinzuschauen ©  © La Strada Graz / Martin Hauer
 

Es ist 7.44 Uhr morgens. Vor einem bodentiefen Glasfenster stehe ich ganz allein in einem geschlossenen Raum, der über die Bürgerbastei auf dem Schlossberg hinausragt. Von dort aus hat man einen weiten Blick auf die Stadt unter sich. Bei mir habe ich nichts. Weder meine Uhr noch mein Smartphone. Eine Stunde lang gilt es nur zu schauen, was in der Stadt vor sich geht, während sich die Sonne langsam über Graz erhebt. Ob eine Stunde herumstehen ohne Smartphone und Gesprächspartner langweilig wird? Das Schlagen der Turmuhr kündigt an, dass die erste Minute vorüber ist. Noch bin ich skeptisch . . .

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