„Das Manderl kommt meistens früher“, erklärt Guido Dissauer den Ablauf der Storchenrückkehr aus dem Süden nach dem Winter. Der 77-Jährige hat den 13 Meter hohen Storchenturm in Tainach, auf dem sich das Nest befindet und sich das dazugehörige Brutpaar kürzlich niedergelassen hat, vor vier Jahren begonnen zu bauen. Seit 2023 ist er in Benutzung. Wobei die Bezeichnung „Turm“ der Konstruktion, gestützt von zwei alten Lichtmasten, fast nicht gerecht wird, denn es handelt sich um eine Skulptur in Form einer Blume. „Das Nest und die Störche sind die Blüte“, so Dissauer, der damals ein Jahr auf die statische Abnahme der Nisthilfe, die mittels Feuerwehrkran aufgestellt wurde, warten musste. Nun ist Dissauers Blume wieder komplett.