Parkgebühren auf dem DobratschVerzicht aufs eigene Auto bei Einführung von Shuttles und verbessertem Busangebot

Winterliche Parkgebühren werden ab 15. November erstmals auf dem Dobratsch eingehoben, um den Verkehr zu beruhigen. Viele Besucher würden bei Einführung von Shuttles und verbessertem Busangebot das Auto stehen lassen. Ein Drittel würde auf das eigene Fahrzeug gar nicht verzichten wollen.

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Der Naturpark Dobratsch ist auch im Winter ein Erlebnis © (c) Weichselbraun Helmuth
 

Am 15. November beginnt mit der Einführung der winterlichen Parkgebühren ein neues Zeitalter auf dem Dobratsch. 90 Cent pro halbe Stunde und maximal 9 Euro pro Tag kostet dann bis Mitte April der Aufenthalt pro Fahrzeug. Villachs Naturparkreferentin Irene Hochstetter-Lackner (SPÖ) begründet die Maßnahme: "40.000 Auffahrten pro Winter machten den Schritt notwendig, um den Verkehr zu beruhigen." Primäres Ziel sei es, Besucher zu animieren, mit dem Naturparkbus zu fahren beziehungsweise vermehrt Fahrgemeinschaften zu bilden. 

Kommentare (5)
lucie24
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By the way: 1,80 Euro/Stunde

Warum ist parken am Berg teurer, als in sämtlichen Kärntner Städten?

lucie24
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90 Cent pro 30 Min

Für einen Spaziergang mit den Kindern am eigenen Hausberg? Anscheinend will man, dass die Leute nur noch zu Hause hocken und verblöden.

wollanig
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Es wurde das Problem nur vom Berg ins Tal verlegen!

Also diese Aussage ist zu dem Thema und der Problematik der Automassen am Berg im Natur- und Wasserschutzgebiet der allergrößte Schmarrn, den ich bis dato gehört habe.

ModellR2d2
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"Es würde das Problem nur vom Berg ins Tal verlagern."

Einführung eines kostenlosen Shuttles lehnt die Naturparkreferentihn also ab - klar es geht ja in erster Linie um das Geld was die Politik einnehmen will.

Man wird sehen, ob man mit den Einnahmen auch bereit ist für den Naturparkbus ein klimafreundliches und kostengünstiges Angebot zu schaffen. Es sollten jedenfalls keine alten Dieselbusse eingesetzt werden und es wären auch entsprechende Fahrzeiten wünschenswert, um Bergsportlern um Freizeitbegeisterten Familien ein umfassendes Angebot zu machen. Am Berg fängt der Morgen zeitlich an und endet oft erst bei Sonnenuntergang.

Wer kassiert, sollte auch für die notwendige Infrastruktur sorgen!

GordonKelz
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Habe für die Zukunft vorgeschlagen, die

Alpenstraße aufzulassen und statt dessen eine Aufstiegshilfe ,Gondeln oder Sessellift zu bauen....Weiß schon...dann würde das Parken vom Berg ins Tal verlagert...dem stimme ich nur bedingt zu...weil man dem mit Zubringerdiensten begegnen könnte.
Außerdem fahren ( Abgase ,Öl, Reifenabrieb
usw. ) dann an einem Wochenende nicht tausend und mehr Fahrzeuge auf einen Berg und natürlich wieder zurück!!! Das Leben endet ja hoffentlich nicht in 10 Jahren, sondern da wollen noch viele Generationen nach uns auf den Berg! Aber die Politik...
" Hinter mir die Sintflut " hat offenbar Vorrang?!
Gordon Kelz