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Situation ist angespanntVillach trifft Vorkehrungen für möglichen Aufnahmestopp im Frauenhaus

Im Villacher Frauenhaus sind derzeit viele Frauen und ihre Kinder untergebracht. Die Schutzeinrichtung bleibt bis auf weiteres geöffnet, falls mehr Frauen Hilfe benötigen, hat die Stadtregierung bereits ein Ausweichquartier ausfindig gemacht.

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Im Villacher Frauenhaus sind derzeit viele Frauen und ihre Kinder untergebracht
Im Villacher Frauenhaus sind derzeit viele Frauen und ihre Kinder untergebracht © (c) APA/AFP/LOIC VENANCE (LOIC VENANCE)
 

Die Situation ist angespannt: Das Villacher Frauenhaus ist derzeit gut belegt, etliche Frauen sind mit ihren Kindern in der Schutzeinrichtung untergebracht. „Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Situation mit Ausgehbeschränkungen und Kündigungen ist leider davon auszugehen, dass das Konfliktpotenzial in den Familien steigen wird“, sagt Bürgermeister Günther Albel (SPÖ). Aus diesem Grund haben die Stadtregierung und das Frauenreferat bereits Vorkehrungen getroffen.

„Die Situation ist natürlich für alle, die im Sozialbereich arbeiten, sehr herausfordernd. Ein großes Dankeschön gilt daher dem Team des Frauenhauses, die jetzt zusammenstehen und zum Wohle der Frauen ihr Bestes geben“, sagt Frauenreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser (SPÖ). Sie appelliert zudem, dass die Corona-Situation  kein Freibrief für Gewalt an Frauen sein darf. Derzeit bleiben in ganz Kärnten die Frauenhäuser bis auf weiteres geöffnet, „die Situation kann sich aber jederzeit ändern“, ergänzt Sandriesser.

Falls in Villach keine Neuaufnahmen aus Kapazitätsgründen oder aufgrund einer Covid-19-Infektion im Frauenhaus mehr möglich sind, wurde bereits eine Ausweichmöglichkeit gefunden. „Wir haben ein Ausweichquartier ausfindig gemacht, das Frauen und ihren Kindern Schutz bietet“, informiert Bürgermeister Albel. Die Koordination und Umsetzung erfolgt direkt über das Frauenhaus, die Kosten übernimmt das Frauenbüro der Stadt Villach.

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