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Kulturkampf im KlassenzimmerSchuldirektorin reagiert auf Aufreger-Buch

Keine Schule in Kärnten hat einen höheren Migrationsanteil. Gerlinde Kranner, die Direktorin der Villacher Khevenhüllerschule, zum Buch „Kulturkampf im Klassenzimmer“.

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Auch für die Khevenhüller Schule gilt der normale Schlüssel: 22 Kinder werden von einem Lehrer unterrichtet. In einer Klasse werden bis zu 15 Sprachen gesprochen
Auch für die Khevenhüller Schule gilt der normale Schlüssel: 22 Kinder werden von einem Lehrer unterrichtet. In einer Klasse werden bis zu 15 Sprachen gesprochen © Pacheiner
 

Wie jedes Jahr versammelten sich die 185 Schüler der Khevenhüller Volksschule (VS 1) in Villach am vergangenen Mittwoch zum Erntedankfest. Hier wird das traditionelle Fest anders als in anderen Schulen gefeiert. Rund 40 Nationen und zehn verschiedene Glaubensrichtungen treffen im Rahmen eines interreligiösen Festes aufeinander. Das Fest steht im Zeichen der Vielfalt, einen dominierenden Glauben gibt es nicht. Gebetet wird ein islamisches und orthodoxes Gebet genauso wie das Vaterunser.

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kilroy
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"Gebetet wird ein islamisches und orthodoxes Gebet genauso wie das Vaterunser."

Schon mal was von Laizismus gehört? Oder die Aufklärung verschlafen?
Gebetet soll meinetwegen im Rahmen des konfessionellen Religionsunterrichts werden, ansonsten haben Gebete an einer staatlichen Schule nichts verloren, und wenn sich dort noch so viele Vertreter irgendwelcher Glaubensrichtungen wichtig zu machen versuchen.
Noch ein kleiner Tipp an die Frau Direktor: Das Prädikat in dem angeführten Zitat verlangt nach einem Plural, also "Gebetet werden..."

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carpe diem
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Schön wäre es, endlich GELD in die Hand zu nehmen.

Daran scheitert Schule seit Jahrzehnten. Engagierte Lehrer und Lehrerinnen müssen gesehen werden, Anerkennung bekommen und von Sozialpädagogen und Schulpsychologen unzerstützt werden. Auch Medien und Öffentlichkeit müssen ihr Bild hinterfragen und ENDLICH die wichtige und wertvolle Arbeit schätzen, darüber berichten. Dieses ewige Lehrerbashing wegen einigen schwarzen Schafen muss ein Ende haben. (UND: Ferienregelungen haben damit nichts zu tun!)

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gintonicmiteis
0
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Geld auf ein Problem werfen, hat es noch nie gelöst...

Es wird eher mal Zeit, dass sich die Lehrergewerkschaftler von ihrem hohen Ross runterbegeben und auch notwendige Änderungen akzeptieren.

Zuerst sollten Lehrer zu ihrer Tätigkeit korrekt und anerkennend verpflichtet werden: das bedeutet für jeden einen fixen Arbeitsplatz (eigener Schreibtisch), vollständige Anwesenheit in der Schule während der Arbeitszeit (also keine "Vorbereitungsstunden" zuhause oder am Tennisplatz...) und ein intensives Qualitätsmanagement, damit auch sichergestellt werden kann, dass der Lehrer was leistet. Das wurde leider in den letzten Jahren immer mehr versäumt, weshalb heute selbst Direktoren einige schlechte Kollegen am liebsten loswerden würden, aber dies nicht schaffen...

Der nächste Schritt wäre eine Entpolitisierung der Schulen: Verbot und Verfolgung der Parteibuchwirtschaft, objektive Einstellungs- und Bewertungsverfahren und eine permanente Überprüfung der Ziel- und Qualitätsvorgaben jedes Einzelnen. Wenn diese Leistung nicht gebracht wird, muss man den Kollegen eben kündigen - so passiert das gewöhnlich in Firmen...

In der freien Marktwirtschaft ist sowas eigentlich selbstverständlich und erfolgsbildend, nur in unserem Schulsystem müssen wir eine "geschützte Werkstatt" für überbezahlte, unmotivierte Pädagogen einrichten - das ist nicht mehr zeitgemäß!

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cd0a84885b31df76597d4c32de7c427f
4
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Wie, mehr Geld?

Österreich hat ohnehin das teuerste Schulsystem im OECD-Vergleich. Also mehr Geld hineinbuttern und dann ist alles ok.
Wer´s glaubt, möge selig werden. Ich glaub das jedenfalls nicht.

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lucie24
16
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Sozialpädagogen

Es braucht hier keine 2 Lehrer, sondern vielmehr Sozialpädagogen mit Migrationsschwerpunkt, die den Lehrer unterstützen.

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