In Paternion trauert man um Elisabetta Foscari-Cortes, die am Montag, dem 23. Februar, verstorben ist. Die geborene Foscari Widmann Rezzonico brach im Alter von 18 Jahren nach New York auf und lernte dort ihren späteren Ehemann kennen. Mit ihm zog sie zwei Söhne groß, Sebastian und Hector. Gemeinsam mit der Familie lebte man nach New York auch noch in Florida und Mexiko.

Foscari-Cortes‘ Leidenschaft galt der Fotografie, insbesondere der Porträtfotografie, die ihr Beruf und Berufung zugleich war. Mitte der 1980er-Jahre kehrte die Familie zurück nach Europa und verbrachte auch wieder viel Zeit in Kärnten. Denn die Familie Foscari Widmann Rezzonico selbst ist seit rund 400 Jahren eng mit Paternion verbunden. Dort findet sich der Familienwohnsitz, das historische Schloss Paternion. Über die Jahrhunderte hinweg verbindet die Familie ihre venezianischen Wurzeln mit Kärnten und pflegt eine enge Beziehung zur Gemeinde. Eine Verbundenheit, die auch Elisabetta Foscari-Cortes zeitlebens gepflegt hat.

Paternions Bürgermeister Manuel Müller (SPÖ) erinnert sich an die freundschaftliche Beziehung, die ihn mit der Verstorbenen verbunden hat: „Wir hatten stets einen guten Austausch miteinander, sie war der Gemeinde sehr verbunden. Ich bin über Elisabettas Ableben sehr traurig und werde sie in bester Erinnerung behalten. Der Familie wünschen ich und die gesamte Gemeinde viel Kraft.“

„Sie war eine internationale Frau“

Foscaris-Cortes‘ Sohn Hector Cortes erinnert sich an seine Mutter als sehr sportliche Frau, mit einer starken Meinung, einer leichten Affinität zur Jagd und als Mensch, der ihre Freundschaften auf der ganzen Welt und die Familie das Wichtigste im Leben waren. In den letzten Jahren erfüllten sie vor allem ihre Enkelkinder Alistair, Cecilia, Jasmine, Victoria und Melissa: „Die fünf Enkelkinder waren ihr die größte Freude am Ende ihres Lebens.“

Die Verabschiedung von Elisabetta Foscari-Cortes findet am Samstag, 28. Februar, um 15 Uhr in der Pfarrkirche Paternion statt.