Mit den Minusgraden spitzt sich in Villach die Diskussion um die Unterbringung obdachloser Menschen weiter zu. Die Stadt mit 65.000 Einwohnerinnen und Einwohnern hat kein Obdachlosenheim. Nach mehreren Beobachtungen vermeintlich Obdachloser verschärft sich die Debatte. Die mehrheitlich regierende SPÖ setzt seit Jahren auf Notschlafzimmer und betonte auf Anfragen immer wieder, dass es ohnehin keine der Stadt bekannten Fälle von Obdachlosigkeit gäbe. Die Oppositionsparteien Verantwortung Erde und Grüne fordern eine niederschwellige Hilfseinrichtung, Expertinnen aus dem Sozialbereich unterstreichen die Forderung.
„Housing First“
Villach unterstreicht Wohnungsmodell für Obdachlose
Bundesweites Programm „Housing First“ soll auch in Villach umgesetzt werden. Betroffene werden in Wohnungen begleitet, drei stehen zur Verfügung. Rufe nach niederschwelliger Notunterkunft bleiben.
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