Das Bezirkspolizeikommando St. Veit führte am Freitag mit Unterstützung der Bereitschaftseinheit Kärnten einen Schwerpunkt „einspurige Kraftfahrzeuge mit Fokus auf Mofas“ durch. Das bedeutet: Die Mopedfahrer wurden genauestens unter die Lupe genommen.
Im Zuge dessen wurde neben der allgemeinen Kontrolle des Lenkers auch der technische Zustand des Gefährts genauestens geprüft. Um die Höchstgeschwindigkeit zu ermitteln, wurde ein Rollenprüfstand als Messgerät eingesetzt. 15 Fahrzeuge wurden auf diese Weise geprüft. Sehr zum Schock der Anwesenden gab es nur an drei Mopeds keine Mängel zu beanstanden. Bei fünf der 15 Fahrzeuge wurden sogar schwere Mängel mit Gefahr im Verzug festgestellt. Die Kennzeichentafeln wurden vorläufig abgenommen.
„Als, leider negatives, Resümee der Aktion muss ich festhalten, dass es bedenklich ist, dass nur drei von 15 mit dem Prüfstand kontrollierten Mofas in Ordnung waren und ein Drittel dieser Kfz Mängel mit Gefahr im Verzug aufwies. Ziel der Schwerpunktaktion war, die Mofa-Fahrer, die durchwegs jugendliche oder junge Erwachsene waren, zu schützen; auch vor sich selbst, da sie sich durch das hohe Auffrisieren der Mofas selbst in Gefahr bringen können“, sagt Bezirkspolizeikommandant Markus Tilli.
In Summe wurden bei der Aktion 20 Organmandate ausgestellt, 69 Verwaltungsanzeigen erstattet. 11 Kfz werden an die Landesregierung zur besonderen Überprüfung angezeigt. Bei der Aktion waren zehn Beamte mit vier Streifen im Einsatz.