Für Verwirrung sorgte vergangene Woche eine Meldung des Krankenhauses des Deutschen Ordens in Friesach. Nachdem Landesrätin und Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) ankündigte, die Allgemeinchirurgie am Krankenhaus Friesach sowie bei den Elisabethinen in Klagenfurt aufzulösen und die Leistungen an das Klinikum Klagenfurt und das Krankenhaus St. Veit abzugeben, war die Verunsicherung groß. Dieses Vorhaben gehört zum Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG). Das Land will somit im Gesundheitswesen sparen, denn die elf Kärntner Krankenhäuser, die über den Gesundheitsfonds finanziert werden, kosten die öffentliche Hand rund 1,2 Milliarden Euro pro Jahr.