Im Gesundheitswesen in Kärnten ist Sparen angesagt. Die elf Kärntner Krankenhäuser, die über den Gesundheitsfonds finanziert werden, kosten die öffentliche Hand rund 1,2 Milliarden Euro pro Jahr. Bei einer Pressekonferenz hat Gesundheitsreferentin und Landesrätin Beate Prettner (SPÖ) verkündet, dass mit dem neuen Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG) nun ein Schritt für geringere Kosten gesetzt wird. Die wesentlichste Änderung: Es werden mehr Vorstufen wie Ambulatorien und Primärversorgungszentren eingeführt, um die Krankenhäuser zu entlasten. Auch die Gesundheitshotline „1450“ soll auf Bundesländerebene ausgebaut werden.
Sparpläne
Friesach soll Chirurgie verlieren, im Krankenhaus herrscht Entsetzen
Die geplanten Sparmaßnahmen im Gesundheitsbereich treffen das Friesacher Krankenhaus hart. Der ärztliche Leiter spricht von „Vertrauensbruch“.
© Gert Köstinger