Was mit dem endgültigen Aus für das geplante, höchst umstrittene Isel-Kraftwerk vor rund etwas mehr als zehn Jahren begann, wurde zu einem Osttiroler Erfolgsprojekt – das im kommenden Jahr mit noch mehr Geldern und für noch mehr potenzielle Förderprojekte neu durchstarten wird. Der Reihe nach: Statt Strom aus Wasserkraft bekamen die Iseltaler Gemeinden und ihre Bürgermeister rund um Dietmar Ruggenthaler (Virgen) und Alt-Bürgermeister Andreas Köll (Matrei) damals andere flüssige Mittel. Nämlich die Gelder der Natura-2000-Förderschiene für die Region Isel, die ihnen zehn Millionen Euro verteilt auf zehn Jahre einbrachte beziehungsweise heuer noch einbringt. Doch damit wäre Ende des Jahres eigentlich Schluss gewesen.
Neues Förderprogramm
Land schüttet 20 Millionen Euro für Osttirol aus
Im kommenden Jahr läuft die Natura-2000-Förderung aus, das Nachfolgeprogramm steht aber schon in den Startlöchern. Mit mehr Geld und für den gesamten Bezirk.
© André Schmidt