Lange Heckenzüge, wuchtige Lesesteinriegel, weite Wiesen: Bereits um die Jahrtausendwende wurde der Virgener Feldflur und damit eine einzigartige Kulturlandschaft von der Gemeinde Virgen, dem Tourismusverband Osttirol und dem Nationalpark Hohe Tauern als Naturlehrgebiet erschlossen. Ein erster Wanderweg wurde weiterentwickelt zum „Weg der Sinne“, der sich mit seinen liebevoll gestalteten Lehrtafeln und den farbenfrohen, wegweisenden Holzschmetterlingen zu einem touristischen Aushängeschild mauserte. Namensgebend stand die Sensibilisierung der Sinne, wie hören, riechen und tasten, vor allem für Kinder, im Vordergrund. In den vergangenen Jahren nagte jedoch zusehend der Zahn der Zeit an den hölzernen Einrichtungen, sodass die Stationen aufgrund von Sicherheitsüberlegungen entfernt werden mussten. Die Bewerbung des Weges setzte zwangsläufig aus.