Heiß her ging es am vergangenen Wochenende auf dem Zettersfeld. Mehrere internationale und ein nationales Skirennen wurden im Lienzer Skigebiet ausgetragen. So fanden auf der Piste Goldener Pflug die österreichischen DB-Schenker-Meisterschaften statt, die rund 400 Teilnehmer samt Schlachtenbummlern aufs Zettersfeld zogen.

Teilnehmer aus Japan und Australien

Höhepunkt war jedoch die Premiere des FIS Masters Cup mit Slalom- und Riesentorlauf-Wettkämpfen sowie rund 300 Teilnehmern und Begleitpersonen aus der halben Welt – sogar Rennläufer aus Japan und Australien reisten an. Osttirol sprang mit dem Skiclub Lienz als Ausrichter ein, da am eigentlich geplanten Austragungsort Zagreb ein starker Sturm die Liftanlage beschädigte. „Der Skiclub Lienz sorgte bei traumhaften Wetter- und Pistenverhältnissen gemeinsam mit dem Skiclub Zagreb als Veranstalter auf der Peheim-Wiese für perfekte Bedingungen“, sagt Werner Frömel, zweiter Präsident des Skiclub Lienz.

Rund 300 Teilnehmer und Begleitpersonen des FIS Masters Cup Race sorgten für viel Betrieb auf der Peheim-Piste im Bereich der Faschingalm
Rund 300 Teilnehmer und Begleitpersonen des FIS Masters Cup Race sorgten für viel Betrieb auf der Peheim-Piste im Bereich der Faschingalm © Peter Märk / lbb

Die Siegerinnen und Sieger wurden in drei unterschiedlichen Kategorien im Alter von 30 bis 100 Jahren gekürt. Ivo Drinkovic, Präsident des Skiclubs Zagreb zeigte sich von der Organisation der Rennen begeistert. Er dankte bei der Siegerehrung dem Skiclub Lienz, den Lienzer Bergbahnen sowie dem Tourismusverband Osttirol für die großartige Zusammenarbeit. „Im Zuge dessen fragte Ivo, ob es möglich wäre, die FIS-Master-Rennen auch 2026 wieder in Lienz durchzuführen, da er nicht glaube, dass der Lift in Zagreb vor 2027 saniert sein würde. Wir springen auch im nächsten Jahr gerne ein“, stellt Frömel eine Neuauflage in Aussicht. Auch Mario Tölderer, Vorstand der Lienzer Bergbahnen, hofft auf eine weitere Austragung.

TVB-Obmann Franz Theurl sieht vor allem das Potenzial der Partnerschaft: „Ich kenne Ivo Drinkovic seit über 30 Jahren, und wir hatten früher schon größere Skievents in St. Jakob. Wir haben auf den kroatischen Markt mit Hinblick auf Skiurlauber schon lange einen Fokus gelegt und zuletzt verstärkt. Wir hoffen hier speziell im ‚Jännerloch‘ noch zulegen zu können. Dieses Event ist für uns wichtig, weil wir uns noch stärker als Skidestination in Kroatien positionieren können.“

Mario Tölderer (Vierter von links), Werner Frömel (Fünfter von links) und Ivo Drinkovic (Sechster von links) können sich eine erneute Austragung 2026 gut vorstellen
Mario Tölderer (Vierter von links), Werner Frömel (Fünfter von links) und Ivo Drinkovic (Sechster von links) können sich eine erneute Austragung 2026 gut vorstellen © Peter Märk / lbb