Es ist fast exakt ein Jahr her, da hat es für den Wohnbau in Osttirol trist ausgesehen. Die Osttiroler Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft (OSG) hatte von Jahresbeginn 2023 bis zum Herbst 2023 keinen einzigen Wohnbau gestartet. Die Förderungen waren zu gering, die Mieten zu hoch, die Baukosten zu teuer. Wolfgang Wilhelmer, der Geschäftsführer der OSG, sagte damals: „Die Mieten waren in einem Bereich, dass man sich nicht traute, damit auf den Markt zu gehen.“ Erst im Herbst 2023 hat man es geschafft, wieder mit fünf Wohnanlagen zu starten, und zwar in Kartitsch, in Matrei, St. Jakob, Kals und in Mittewald-Anras. Der unfreiwillige Stillstand hat dazu geführt, dass die OSG mit den Wohnbauten in Verzug gekommen ist.
Osttirol
Der Wohnbau ist wieder voll im Gange
Osttirols einzige Wohnungsgenossenschaft OSG hat derzeit 120 Wohnungen in Bau. Eigentumswohnungen dürfen nicht mehr als Anlage verkauft werden.
© Christoph Blassnig