Lindner RecyclingtechStadt kann sich Kreisverkehr nicht leisten

750.000 Euro hätte die Stadtgemeinde Spittal für einen neuen Kreisverkehr im Industriegebiet-Ost berappen müssen. Da das Geld fehlt, wird jetzt nach alternativen Zufahrtslösungen gesucht.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Für die Zufahrt zum neuen Lindner-Werk und den zukünftigen Unternehmen im Industriegebiet-Ost wird es keinen Kreisverkehr geben © Pleschberger
 

Stetig voran schreitet derzeit die größte Industrie-Baustelle der Stadt Spittal: Das neue Werk von Lindner-Recyclingtech ist kurz vor der Fertigstellung. 40 Millionen Euro investiert der familiengeführte Betrieb unter Eigentümer und Geschäftsführer Manuel Lindner in die neue Firmenzentrale. Das Betriebsgebäude, in dem bis spätestens Mai die gesamte Produktion von hochwertigen Industrie-Schreddern sowie die Verwaltung mit insgesamt 350 Mitarbeitern den Vollbetrieb aufnehmen wird, wartet allerdings noch auf eine innovative Lösung, was die Zufahrt betrifft.

Kommentare (4)
Hingeschaut18
2
1
Lesenswert?

Flächenfraß

Vielleicht eine Gelegenheit, wenigstens ein paar Quadratmeter mehr unversiegelt zu lassen.

Hingeschaut18
2
1
Lesenswert?

Flächenfraß

Vielleicht eine Gelegenheit, wenigstens ein paar Quadratmeter mehr unversiegelt zu lassen.

47er
0
7
Lesenswert?

Der ganze Transport für den Bau wurde bereits jetzt über die bestehende "Nebenstraße" abgewickelt,

und der war bestimmt intensiver, als es dann im vollen Betrieb geben wird. Warum kann man die bisherige Lösung nicht beibehalten, vielleicht eine Abbiegespur für die Zufahrt würde fehlen.

ErichGolger
1
11
Lesenswert?

Warum noch ein Kreisverkehr?

Das neue Lindner-Areal liegt auf der Hälfte zwischen dem "OBI-Kreisverkehr" und dem "Lutz-Kreisverkehr". Somit wäre an sich eine Zufahrt aus Richtung Spittal und eine Abfahrt aus dem Lindner-Areal in Richtung Villach ohne Querung der B100 jederzeit möglich.

Der Umstand wird noch durch die in diesem Bereich bestehende Reststrecke der alten Drautalstraße, die für eine Anbindung des Lindner-Areals in Frage käme, begünstigt. Die Anbindung könnte, wie oben beschrieben, ohne Querung der B100 erfolgen.