AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Spittal, BaldramsdorfSpittaler Kompost wird ausgezeichnet

Als erst zweite Anlage Österreichs erhält der Abfallwirtschaftsverband Spittal die höchste Auszeichnung der EU vom Kompost- und Biogasverband.

Gerhard Pirih, Heinrich Gerber, Robert Tulnik, Sara Schaar, Harald Tschabuschnig, Michael Haßlacher © KK/LPD/Pinter
 

Grund zur Freude gab es am Montagmorgen beim Abfallwirtschaftsverband (AWV) Spittal, der für den Kompost, der hier in Schüttbach gewonnen wird, mit dem Europäischen Kompost-Qualitätszeichen ausgezeichnet wurde. Robert Tulnik vom Kompost- und Biogasverband Österreich übergab das Zeichen an AWV-Obmann Heinrich Gerber, Stellvertreter Gerhard Pirih, und Geschäftsführer Michael Haßlacher.

Das Gütesiegel wurde in Österreich zuvor erst einer Anlage in Wien verliehen. „Dass wir hier in Oberkärnten eine Vorreiterrolle einnehmen, erfüllt mich als Landesrätin mit Stolz. Hier wird aus Bioabfall, Strauch- und Grünschnitt hochwertiger Naturdünger hergestellt und vor Ort wieder an die Nutzer abgegeben – eine vorbildliche Kreislaufwirtschaft“, gratulierte Umweltreferentin Sara Schaar.

Veränderungen in vier Jahrzehnten

„Die Anlage ist ein gutes Beispiel, wie sich Abfallwirtschaft verändert hat: Abfall wird nicht mehr deponiert, sondern reststofflich verwertet“, lobte auch Harald Tschabuschnig, Leiter der Abteilung Umwelt, Energie, Naturschutz des Landes. Der seit 40 Jahren bestehende AWV Spittal hat zwölf Mitarbeiter und ist mittlerweile Kärntens Zentrum für biogene Abfälle.

Kampagne gegen "Obstsackerl"

Weil trotz Sensibilisierung in Österreich jährlich noch 250.000 Tonnen Bioabfall im Restmüll landen, appellierte Tulnik, Müll zu trennen und für Biomüll auch abbaubare Sackerln zu verwenden. Die werden beim AWV kostenlos abgegeben. „Leider werden zur Entsorgung von Biomüll oft Plastik-Obstsackerln aus Supermärkten verwendet“, sagt Tulnik. Er setzt sich dafür ein, dass diese generell durch abbaubare Biosackerln ersetzt werden. Eine entsprechende Kampagne für ein "Bio Kreislauf-Sackerl",  das die dünnen Plastiksäckchen in der Obst- und Gemüsabteilung ablösen soll, danach als Biomüllsack verwendet werden kann und sich dann innerhalb weniger Wochen biologisch zersetzt, ist auf www.biosackerl.at näher beschrieben.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

vitriol74
0
1
Lesenswert?

Ist doch eigentlich Baldransdorfer

Kompost. Und der Bürgermeister der mit dem Recyclinghof fremd geht feiert brav mit dem AWV mit.
Sieht sehr nach einer roten selbstbeweihräucherung aus :-) Wenn man sonst keine Erfolge feiern kann dann eben solche .....

Antworten
viator82
0
0
Lesenswert?

AWV

AWV heist AbfallwirtschaftsVERBAND und besteht aus 25 Gemeinden. Also nix nur Baldramsdorf 😂

Antworten