Das Wort „Umwidmung“ sorgt auf Gemeindeebene nicht selten für politische und emotionale Diskussionen. In der Gemeinde Millstatt sorgt abermals eine geplante Umwidmung von Waldflächen im Ziesacherwald für Aufregung. Das neue örtliche Entwicklungskonzept (ÖEK), das derzeit in Ausarbeitung ist, sieht vor, dass rund 35.000 Quadratmeter des beliebten Naherholungsgebiets in Bauland umgewidmet werden sollen. Ein Schritt, gegen den sich Gemeinderäte sowie viele Bürger und Anrainer wehren wollen. Ins Leben gerufen wurde die Bürgerinitiative „Ziesacherwald“ mit dem Leitspruch „Hände weg vom Ziesacherwald“ von den Gemeinderäten Dorothea Gmeiner-Jahn (Grüne) und Karl Klinar (FPÖ). Gmeiner-Jahn betont: „Wir verlieren hier ein wichtiges Naherholungsgebiet. Der Wald ist nicht nur für die Einheimischen, sondern auch für die Gäste ein zentraler Bestandteil der Lebensqualität.“
Gegen Umwidmung
Pläne für Ziesacherwald stoßen in Millstatt auf Widerstand
Die geplante Umwidmung des Ziesacherwaldes in Bauland sorgt für Proteste. Eine Bürgerinitiative formiert sich, um das Gebiet zu schützen. Am 24. Februar wird eine Informationsveranstaltung abgehalten.
© KLZ/Leonie Katholnig