Erdbeben sind ein fester Bestandteil der Geschichte Kärntens. Besonders das Erdbeben von Villach im Jahr 1348 hat Spuren hinterlassen. Es löste einen massiven Bergsturz aus, der das untere Gailtal landschaftlich veränderte. Auch das Erdbeben in Gmünd von 1690 richtete schwere Schäden an, während das sogenannte Friaulbeben von 1976 das Gailtal mit einem Schreck davonkommen ließ, aber in Italien fast 1000 Menschenleben forderte. In der Region bebt es immer wieder. Doch was steckt eigentlich hinter diesen Naturgefahren? Diese Frage haben Forscherteams aus Jena und Hannover in den letzten Jahren untersucht – mit einer besonderen Untersuchung in Maria Luggau.
Im Gail- und Lesachtal
Aktuelle Forschungsergebnisse zu Erdbeben veröffentlicht
Im August war ein Wissenschaftsteam aus Jena und Hannover zu Besuch an der Kernzone der Periadriatischen Störung im Lesachtal und haben neue Erkenntnisse herausgefunden.
© Christoph Grützner