Im Rahmen des monatlichen Bürgermeistertages, welcher am 1. Juli in Lavamünd stattfand, wurde unter anderem auch das Thema der Wasserversorgung im Lavanttal diskutiert. „Den Bürgermeistern der neun Gemeinden des Bezirkes Wolfsberg ist es ein großes Anliegen, die Wasserversorgung aller Bürgerinnen und Bürger des Lavanttals nachhaltig sicherzustellen“, heißt es in der RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH Aussendung. Dazu werden nicht nur laufend Verbesserungen in den öffentlichen Wasserversorgungsanlagen durchgeführt, sondern immer wieder auch vorausschauende Projekte zur Erschließung neuer Quellen geprüft und umgesetzt.
Wasserknappheit rechtzeitig vorzubeugen
Dennoch zeige das derzeitige laufende Monitoring der Quellschüttungen eine rückläufige Tendenz, was unmittelbar in Zusammenhang mit den sehr hohen Temperaturen der letzten Wochen und den ausbleibenden Niederschlägen steht. Um einer etwaigen Wasserknappheit rechtzeitig vorzubeugen, haben sich die Bürgermeister darauf verständigt, einen Appell zum Wassersparen an die Bevölkerung zu richten.
Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen und der ausbleibenden Niederschläge komme es derzeit zu rückläufigen Quellschüttungen in den öffentlichen Wasserversorgungsanlagen in allen Lavanttaler Gemeinden. Es sei ein vorausschauender Aufruf und es bestehe keine akute Notlage.
Um die Versorgungssicherheit für alle Haushalte aufrechtzuerhalten, seien nun die Bürger um Mithilfe gebeten: Das Befüllen von Schwimmbecken, das Waschen von Fahrzeugen, das Bewässern von Grün- und Rasenflächen und das Gießen in Hausgärten sollte ausschließlich mit der Gießkanne, sparsam und gezielt erfolgen – nur in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden.
„Nur durch einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser können wir auch in den kommenden Wochen eine stabile Versorgung für alle gewährleisten“, heißt es weiter in der Aussendung.