Am 7. Mai hätte das Traditionsgasthaus „Streckerwirt“ in St. Marein bei Wolfsberg versteigert werden sollen, nachdem das Wirte-Ehepaar Hilde und Johann Reichel seinen Zahlungen nicht mehr nachkommen kann (die Kleine Zeitung berichtete ausführlich). Mit einem Mindestgebot von 265.000 Euro (50 Prozent des vom Gutachter ermittelten Schätzwertes) hätte man am Bezirksgericht Wolfsberg um die rund 4000 Quadratmeter große Gast- und Landwirtschaft mitsteigern können. Doch schon kurz nach der Bekanntgabe wurde der Termin abgesagt, denn: „Es wurde ein gemeinsamer Antrag auf Erhöhung des geringsten Gebotes von 265.000 auf 370.000 Euro eingebracht“, begründete der Wolfsberger Anwalt Heimo Fresacher.
Mindestgebot deutlich höher
Neuer Termin für Zwangsversteigerung von Traditionsgasthof
Ursprünglicher Gerichtstermin entfiel, da die Erhöhung des Mindestgebotes beantragt wurde. Laut Anwalt gäbe es bereits mehrere Interessenten.
© Bettina Friedl