Burg Rabenstein befindet sich auf einem isolierten Felshügel zirka 300 Meter über St. Paul. Die Ruine ist heute im Besitz von Peter und Maria Handl. Archäologische Funde von der Bronzezeit bis ins 17. Jahrhundert weisen auf die lange Besiedelungszeit dieses Gebietes hin. Das neue Buch über die Burgruine Rabenstein bei St. Paul, das am 27. März präsentiert wird, ist ein Sammelband, in dem neben der Herausgeberin Astrid Steinegger weitere renommierte Forscherinnen und Forscher mit Fachaufsätzen über archäologische Funde zwischen 1997 und 2001 vertreten sind. „Die Geschichte der Burg ist eng mit jener des Benediktinerklosters St. Paul verknüpft. Als das Kloster 1091 von Engelbert von Spanheim gegründet wurde, errichtete die spätere Kärntner Herzogfamilie zugleich die Burg Rabenstein als Schutz für die Mönche“, erklärt Archäologin Renate Jernej.
Burg Rabenstein
Die bewegte Geschichte einer Unterkärntner Burganlage
Von der ehemals mächtigen Burganlage sind heute noch Teile der aus dem 11. Jahrhundert stammenden, bis zu drei Geschoßen hohen Festung und der stark zerstörten Burgmauer aus dem 12. und 13. Jahrhundert sichtbar.
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