Als plötzlich am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach, war die Wolfsbergerin Gertrud Eugenie Sommersacher gerade einmal 14 Jahre alt. Damals hieß sie mit Mädchennamen noch Schreiner. „Ich erinnere mich nicht mehr so an diese Zeit, vielleicht möchte ich das auch nicht. Für mich änderte sich jedoch nicht viel, das Leben ging weiter“, erzählt Sommersacher, die auch beim Bund Deutscher Mädchen war, was damals jedoch „nichts Besonderes war“. Auch wenn die Erinnerungen an diese Zeit verblassen, so gibt es doch einige Geschichten, auf die sie zurückblickt: „Ich habe die Engländer, die im Krieg nahe an Wolfsberg gekommen sind, damals empfangen müssen.“
100. Geburtstag
„Ich habe verwundete Soldaten über die Pack transportiert“
Die Wolfsbergerin Gertrud Eugenie Sommersacher wurde vor 100 Jahren in der Wohnung geboren, in der sie bis heute lebt. Eine bewegende Lebensgeschichte.
© Eva Kapeller