Am Landesgericht Klagenfurt wurde am 2. Dezember ein Insolvenzverfahren über die Felco-Fördertechnik GmbH aus St. Stefan im Lavanttal eröffnet. Mit Schulden in der Höhe von knapp 719.000 Euro wird ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung mit einer Quote von 20 Prozent, zahlbar binnen zwei Jahren ab Annahme, angestrebt. Von der Insolvenz sind sieben Dienstnehmer und 50 Gläubiger betroffen. Der 1999 gegründete Betrieb ist im Anlagenbau tätig, konkret mit der Errichtung von Fördertechnikanlagen.
Den Schulden in der Höhe von knapp 719.000 Euro stehen Vermögenswerte von knapp 130.000 Euro gegenüber. Somit ist eine Überschuldung von über 589.000 Euro gegeben, wie der Alpenländische Kreditorenverband sowie der KSV1870 angeben. Zum Insolvenzverwalter wurde der Wolfsberger Rechtsanwalt Heimo Fresacher bestellt.
Schwerer Arbeitsunfall
Als Ursache für die Insolvenz wird seitens des Schuldners der schwere Arbeitsunfall des seinerzeitigen Geschäftsführers im Jahr 2020 angegeben. Durch seinen Arbeitsausfall sei es zu Umsatzeinbußen gekommen, aber auch zu nötigen personellen Umstrukturierungen, die wiederum zusätzliche Kosten verursacht hätten. Auch die Corona-Pandemie habe zur schlechten wirtschaftlichen Lage beigetragen, seit 2022 sei ein stetiger Umsatzrückgang zu verzeichnen gewesen.