„Die Forstwirtschaft liegt bei mir in den Genen. Bereits mein Vater und seine Großväter waren als Förster beschäftigt“, sagt Bernhart Binder mit einem Lächeln. Seit dem 1. Juli 1998 ist der 64-Jährige, der in Lölling im Bezirk St. Veit aufgewachsen ist, beim Benediktinerstift St. Paul beschäftigt. Seit dem 1. Jänner 1999 als verantwortlicher Forstdirektor und somit für die wirtschaftliche Leitung des Stiftes zuständig. „Es war eine Fülle von Aufgaben, die dadurch auf mich zukam“, erzählt Binder, der in Althofen maturierte und danach ein Studium an der Universität für Bodenkultur in Wien mit einem Doktorat abschloss. Dort verfasste er auch Hilfstafeln zur Erhebung und Bewertung von Schälschäden an der Fichte, die heute noch österreichweit verwendet werden. Am Stift unterstützte er in Zusammenarbeit mit 35 Mitarbeitern bisher drei Administratoren und einen Abt.