Verschiebung Klagenfurter ChristkindlmarktBürgermeister Scheider: "Eröffnung wäre riskant und falsches Signal gewesen"

Groß war der Ärger bei Standlern des Klagenfurter Chriskindlmarktes über die kurzfrisitge Absage der Eröffnung. Frischware muss nun weggeworfen werden.

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Dass nicht einmal zwei Tage lang aufgesperrt werden durfte, ärgert Standler © Hude
 

Groß war der Ärger bei vielen Standlern, dass die am Samstag, 20. November, geplante  Klagenfurter Christkindlmarkt-Eröffnung abgesagt wurde. Viele, die Frischware eingekauft hatten, wollten diese zumindest zu einem Teil am Samstag und Sonntag verkaufen. Viele müssen die Ware nun sogar wegwerfen. Zur Kritik nimmt der Klagenfurter Bürgermeister und Marktreferent Christian Scheider (Team Kärnten) Stellung:  „Weil der Lockdown bereits bekannt war, hatten wir am Freitag keine andere Wahl, als die Eröffnung des Christkindlmarktes zu verschieben. Es hätte keinen Sinn gehabt, am Samstag auf- und schon am Montag wieder zuzusperren. Die Situation in Klagenfurt war eine andere als in Städten, wo der Weihnachtsmarkt schon Tage vorher begonnen hat. Bei uns wäre eine Eröffnung angesichts der aktuellen Entwicklungen unverantwortlich gewesen.“

Kommentare (3)
demitigo
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"Viele müssen die Ware nun sogar wegwerfen"

...man könnte diese Waren auch karitativen Einrichtungen und/oder ehrenamtlichen Helfern des Roten Kreuzes, usw. spenden ??????

Aber nein, schön brav ökonomisch statt ökologisch denken: bevor wer anderes davon pofitiert, darf keiner was haben! Bravo.....

Schauplatz
0
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Bei den Fertigprodukten

Frische Waren habe ich dort noch keine gesehen.
Fertigprodukte sind ja lange haltbar,. Einfrieren wäre aber auch eine Möglichkeit. Es gibt genug karikative Einrichtungen, welche die Ware sicher dankend annehmen.

demitigo
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Vorschlag an Politik bzw. BGM. Scheider

Wenn Frau und Herr StandlerIn lieber vernichten statt verschenken wollen:
Könnte nicht die Stadt Klagenfurt diese Waren -quasi als Entschädigung- "abkaufen" und o.g. Stellen zukommen lassen?