Klagenfurter Hallenbad droht SperreJahrelanges Zögern und Zerreden hat Millionen gekostet

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Bettina Auer
Bettina Auer © Kleine Zeitung
 

Das Klagenfurter Hallenbad ist ein Provisorium. Seit fast 20 Jahren weiß man, dass ein neues Bad errichtet werden muss. Ebenso lange diskutiert die Stadtpolitik darüber. Das war so unter Bürgermeister Harald Scheucher (ÖVP), dann in der ersten Amtsperiode von Christian Scheider (damals FPÖ), zuletzt unter Stadtchefin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ). Nun ist Scheider (jetzt Team Kärnten) wieder am Ruder der Landeshauptstadt und es ist passiert, wovor Experten der Stadtwerke seit Jahren warnen. Dem Bad, das seit Jahren seine Nutzungsdauer überschritten hat, droht die endgültige Sperre.

Kommentare (2)
mrbeem02
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DER KUMMULIERTE WAHNSINN - und die kummulierte UNFÄHIGKEIT

Seit der letzten Renovierung vor ca. 20 Jahren ist klar, dass das Ablaufdatum für das alte Hallenbad bereits mehr als abgelaufen war. Hier jetzt so zu tun, als ob man überrascht wäre, ist nur wahnsinniger Unfähigkeit zuzuschreiben.
UND das neue Hallenbad in eine Sumpfwiese zu setzen - und viel Boden unserer grünen Lunge wieder zu versiegeln, ist auf derselben Stufe anzusiedeln. DAS neue Hallenbad gehört in die Innenstadt, die dringendst einer Belebung bedarf. Auch die Schulen sind ja mehrheitlich in der Stadt, und ein Hallenbad in der Stadt ist fußläufig zu erreichen.
Es gibt viele gute Argumente für das Bad in der Stadt:
01) Belebung der Stadt
02) Auf der Messe ist der Platz vorhanden (evtl. Verkauf der Gründe ist ja angedacht)
03) Ein Bau auf dem Messeareal kostet ca. um 30 % weniger, da keine "Wanne" gebaut werden
muss, wie auf der Sumpfwiese.
04) Die Parkplätze sind vorhanden
05) Mit der Abwärme der Eishallen kann das Hallenbad auf kürzestem Weg zu 60 % geheizt
werden.
06) Damit können die Eintrittspreise niedriger werden, was natürlich eine zusätzliche
Attraktivität bedeutet.

Das Bad da draußen ist in Zeiten des notwendigen Umweltbewusstsein ein echter Wahnsinn.
Und aus kaufmännischer Sicht genau dasselbe.

Politisch_Unkorrekter
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Um ehrlich zu sein: Beim Stadion wurde nichts zerredet - und jetzt stehts im Sumpf.

Ohne ausreichende Anbindung an Schiene und Bus. Die Parkplätze im Acker, jedesmal Stau. Besser lang und gut reden und planen, als Husch-Pfusch-Aktionen.