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KlagenfurtUntreue-Skandal im Rathaus: "Es war blindes Vertrauen"

Klagenfurter Bürgermeisterin Mathiaschitz und Magistratsdirektor Jost informieren heute Öffentlichkeit über neue Details zu Millionen-Veruntreuung im Rathaus.

Bürgermeisterin Mathiaschtiz und Magistratsdirektor Jost © Markus Traussnig
 

1,76 Millionen Euro soll ein ehemaliger Mitarbeiter der Stadtkasse in 23 Jahren veruntreut haben. Der entstandene Schaden wird sogar mit 2,3 Millionen Euro beziffert. Im März machten die Klagenfurter Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) und Magistratsdirektor Peter Jost den Fall öffentlich. Im Frühsommer hat die Wirtschaftsprüfungskanzlei KPMG im Auftrag der Stadt ein Gutachten vorgelegt, das der Staatsanwaltschaft übermittelt wurde. Der beschuldigte Ex-Mitarbeiter beteuert seine Unschuld.

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pianofisch
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Ehre ?

Der Leiter des Innendienstes (Jost) kann sich nicht abputzen. Verantwortung heißt nicht nur die hohen Bezüge kassieren, sondern auch moralisch zu verantworten: In Seinem „Laden“ ist das passiert. Es wäre eine Frage der Ehre, sein Amt zur Verfügung zu stellen

satiricus
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Und am Ende der ganzen Geschichte wird....

... irgendwo ein kleiner Beamter/Bediensteter übrigbleiben, dem man dann die Schuld an der Misere umhängt.
Div.Abteilungsleiter und Magistratsdirektor: "Man hat unser Vertrauen missbraucht - blablabla......"
Dafür dürfen sie womöglich auch noch mit einer Befördrung rechnen, schließlich haben sie "wesentlich zur Aufklärung" beigetragen.
So oder so ähnlich werden wir es später einmal vernehmen dürfen :-(

archiv
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Ich finde, nach dem Stadtrecht ist auch die "fürstlich entlohnte Stadtregierung und ...

... der Gemeinderat" für das Problem verantwortlich!

- Wo bleibt der Bundesrechnungshof, der Landesrechnungshof?
- Warum wird die Staatsanwaltschaft nicht von "Amts wegen" tätig?

Phxxxx
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Kontrollamt und Bundesrechnungshof

Selbstverständlich haben Mitarbeiter des städtischen Kontrollamtes und des Bundesrechnungshofes in den letzten 23 Jahren ohne Ergebnis geprüft. Darunter auch der KADir. persönlich und andere Mitarbeiter des KA. Die STA wurde bereits vor geraumer Zeit von der Stadt eingeschaltet. Jetzt wird man die möglichen Beweise zu sammeln, zu sichten und zu würdigen haben.

joe1406
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Schwebende Gelder

Ein richtig geiler Ausdruck der so wohl auch nur in einer "Stadtbuchhaltung" vorkommt.

BankerIQ160
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"Frühstücksdirektor" Jost?

Selbstverständlich obliegt es einem (Magistrats-)direktor dafür Sorge zu tragen, dass entsprechende Kontrollmechanismen etabliert sind und die Prozesse dementsprechend konzipiert werden. Mit blindem Vertrauen wird weder privatwirtschaftlich gemanagt noch sollte so mit öffentlichen Geldern ge(un)wirtschaftet werden. Ich halte das für grob fahrlässig und es sollten die entsprechenden Konsequenzen gezogen werden.

Phxxxx
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Es gibt kein Kontrollsystem, das Missbräuche verhindert

Es gibt kein Kontrollsystem, das Missbräuche absolut verhindert.
Da hilft es auch nichts, dass ua. der amtierende KA-Dir. einige Jahre persönlich geprüft hat. Übrigens, ähnliche Fälle gab es ua. bei der Neuen Heimat, bei einigen Bezirkshauptmannschaften, bei Raiffeisen und bei der Commerzialbank Mattersburg.
Das Kontrollamt war in seiner Prüftätigkeit weisungsfrei und unabhängig. Jeder Mitarbeiter des Hauses weiss, dass der Ruf des Herrn Mag. Rom seit seiner Einvernahme von der "Korusta" in der Causa Jost
und dem Zusammenbruch des Genannten bei der Einvernahme angeschlagen ist. Man darf sich halt nicht vor dem Geprüften und seinem Abteilungsleiter fürchten.

oscar71
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Es gab 2017

den glasklaren Auftrag an Dr. Jost ein IKS zu installieren. Meine Laienmeinung: Arbeitsverweigerung bzw. Amtsmissbrauch, den Scherbenhaufen haben jetzt die Steuerzahler. Was wird Jost passieren? Nichts.

leli
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Cui bono

So wie mit dieser causa umgegangen wird, entbehrt jeglichem sachverstand. Da werden verantwortungen verschoben bzw. Negiert. Bis dato ist noch niemand angeklagt aber schon gibt es weitere schuldige. Schritt für schritt wird das vertrauen in den öffentlichen dienst untergraben. Wem nützt das? Dem rechtsstaat sicher nicht

archiv
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Hat die Stadtregierung Angst vor dem Gemeinderat?


- Oder wie sonst ist es zu erklären, dass es noch keine Sitzungstermine für das zweite Halbjahr gibt?
- siehe homepage ....Klagenfurt.at

- Wo sind die Niederschriften der Gemeinderatssitzungen vom ersten Halbjahr 2020?
- Wie wird in dieser Stadt gearbeitet, wenn Beschlüsse des Gemeinderates monatelang nicht veröffentlicht werden?

kepepe
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Sowieso

nur ein Sauhaufen!

oscar71
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Derselbe Grund

warum nach kritischen Medienberichten, die Vorstandsprotokolle der STW AG abgedreht wurden. Vertuschen, Verheimlichen und ja nichts nach aussen dringen lassen.