Wenn Isabella Jandl am 4. Dezember zur neuen Magistratsdirektorin bestellt wird, könnte das das Ende einer langen und unrühmlichen Episode in der Geschichte der Kärntner Landeshauptstadt sein. Die Betonung liegt auf könnte, denn die Vergangenheit droht Klagenfurt einzuholen – in Person von Jürgen Dumpelnik. Der ehemalige steirische Landtagsdirektor ging im Februar als Erstgereihter, ex aequo mit dem Ebenthaler Amtsleiter Michael Zernig, aus dem Hearing für den Posten des Magistratsdirektors hervor, stolperte aber über eine Falschaussage. Team Kärnten, ÖVP und FPÖ beschlossen eine Neuausschreibung, aus der Jandl als Erstgereihte hervorging.
Magistratsdirektor Klagenfurt
Kommission prüft mögliche Diskriminierung von SPÖ-Kandidat
Kommission prüft, ob SPÖ-Kandidat Jürgen Dumpelnik bei Nachbesetzung der Magistratsdirektion in Klagenfurt benachteiligt wurde. Ehemaliger Konkurrent kritisiert das Vorgehen.
© Gert Köstinger