Für einen jungen Hirsch hat das neue Jahr in der italienischen Gemeinde Tarvis zunächst schlecht begonnen. Das Wildtier brach im vereisten Raibler See, dem Lago del Predil, in der Nähe des Ufers ein. Es konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien. Doch dann wendete sich das Schicksal zum Guten.
Ein Spaziergänger, der den Vorfall beobachtet hatte, reagierte geistesgegenwärtig, wie die Friauler Tageszeitung „Messaggero Veneto“ berichtet. Der Passant alarmierte die lokale Feuerwehr. Diese traf nach nur wenigen Minuten am See ein. Die Feuerwehrleute bastelten aus einem Seil ein Lasso und warfen es dem Hirsch um den Hals. Dadurch konnte das Tier, dessen untere Körperhälfte feststeckte, aus seiner misslichen Lage befreit werden.
Bei einer Kontrolle wurde festgestellt, dass das Tier keine Verletzungen erlitten hatte. Anschließend wurde es zum Waldrand geführt und dort wieder in die Freiheit entlassen.
Eine Kontrolle ergab, dass das Tier keine Verletzungen erlitten hatte. Es wurde zum Waldrand geführt und dort wieder in die Freiheit entlassen.