Im kommenden Jahr werden die beiden Grenzstädte Gorizia in Italien und Nova Gorica in Slowenien zur Kulturhauptstadt Europas. Dabei werden die Gemeinsamkeiten ins Rampenlicht gerückt. Im 20. Jahrhundert waren diese Orte noch Schauplätze erbitterter Auseinandersetzungen. Die beiden Städte grenzen direkt aneinander. Der Bahnhof ist grenzüberschreitend. Auf dem Bahnhofsplatz sieht man die ehemalige Demarkationslinie zwischen West- und Osteuropa mittlerweile als Denkmal. Die „Bahnhofsreste“, eine kultige Kaffeebar mit Sitzplätzen im Obergeschoß, die auf einen Billardtisch darunter blicken lassen, steht direkt neben der Grenzlinie.