Die EU-Wahlen 2019 schlugen in der Kärntner SPÖ und Bundespartei hohe Wellen, weil die Kärntner Roten Luca Kaiser, den Sohn von Landeshauptmann Peter Kaiser, nach einem internen Hearing zum Spitzenkandidaten wählten. Der Leiter des Renner-Instituts, Harry Koller, ist knapp unterlegen. In der Außenwirkung ernteten die Roten einen Sturm der Entrüstung, intern gab es kritische Stimmen. Auch die Bundespartei mit der damaligen Vorsitzenden Pamela Rendi-Wagner war nicht "amused". Die Verstimmung zwischen ihr und Peter Kaiser wurde erst mit zeitlicher Verzögerung ausgeräumt. Die Kärntner wurden nur mit Platz neun und damit chancenlos auf der SPÖ-Bundesliste für die EU-Wahlen gereiht.
Entscheidung am Samstag
Sieben SPÖler wollen bei EU-Wahl Kärnten vertreten
Kärnten-Konferenz der SPÖ entscheidet über Kandidaten für EU-Wahlen 2024. Wird eine Frau Nummer eins? Partei hält sich bedeckt. Anders als 2019, als Peter Kaisers Sohn Luca Spitzenkandidat wurde, verläuft diesmal alles unaufgeregt.
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