Egal ob auf Gemeinde-, Länder oder Bundes-Ebene: Bei Job-Neubesetzungen wird getrickst. Da gibt es Paketlösungen (die eine Partei bekommt diesen Posten, die andere dafür einen anderen), das aktive Verhindern von Top-Qualifizierten, Abmachungen, Rochaden, Weglobungen, Entsorgungs- und Versorgungsgeschichten. Oft hört man Gerüchte über derartige Machenschaften, selten werden die Deals öffentlich und nachweisbar. Nachweisbar wie im Fall der Kärntnerin Margit Heissenberger, die wegen ihres Alters und Geschlechts diskriminiert wurde – weil ein Anderer den Job bekommen musste.
Von Kommission belegt
So wurde eine bekannte Kärntnerin bei der Besetzung eines Top-Jobs ausgebremst
Die Veldnerin Margit Heissenberger ist eine "Weltkärntnerin" und schien für den Job als Vizerektorin der Pädagogischen Hochschule mehr als qualifiziert. Aber ein Mann sollte den Job bekommen, erkannte die Gleichbehandlungskommission.
© Helmuth Weichselbraun