"Kärntner in Not" hat bei Naturkatastrophen eine langjährige Erfahrung und war für die betroffene Kärntner Bevölkerung immer ein verlässlicher Partner: Seit 2003 ist fast eine Million Euro als Unterstützungsleistung ausbezahlt worden. Damit man rasch tätig werden kann, wurde ein Notfallfonds gegründet, der in einer Kastastrophen-Situation sofort über ausreichend Mittel verfügt.
Was der spendenbegünstigte Verein seit 30. Juni dieses Jahres erlebt, als das enorme Ausmaß der Schäden in Treffen und Arriach bekannt wurde, ist die erfolgreichste Unterstützungsaktion, die „Kärntner in Not“ von seinen Spenderinnen und Spendern je erlebt hat. Im Juli wurden 622.099,78 Euro für die Unwettersoforthilfe gespendet, im August 62.951,45, im September bisher 15.355, dazu kommen die Spenden der BKS Bank und ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von 22.000 Euro und der Hasslacher Gruppe von 50.000 Euro. 502.700 Euro wurden bereits direkt an die Unwetteropfer ausbezahlt. Da die allgemeinen Notfälle über den Sommer nicht ausgesetzt haben, sei erwähnt, dass zusätzlich aus dem allgemeinen Spendentopf 149.234,84 Euro für diese ausgeschüttet wurden.
Für die Hilfe vom Land werden in erster Linie die Versicherungsleistungen erhoben, die Höhe der Beihilfe des Kärntner Nothilfswerkes wird danach von der verbleibenden Schadenssumme aufgrund der festgelegten Prozentsätze gemäß den Richtlinien des Nothilfswerkes berechnet. Spenden und Zuschüsse von privaten Stellen finden bei der Beihilfenberechnung nur Berücksichtigung, wenn die Summe aller Zuwendungen 100 Prozent der Schadensumme überschreiten würde.