Landeshauptmann Peter Kaiser überraschte zuletzt mit seinem Vorstoß zur Wiederbelebung von Senzca Confini. Er kann sich eine gemeinsame Bewerbung von Kärnten, Slowenien und Friaul für die Olympischen Winterspiele 2034 vorstellen. Wie ordnen Sie den Vorstoß ein?
KATHRIN STAINER-HÄMMERLE: Er findet zum Zeitpunkt der Winterspiele in China und der Debatte statt, wie man es besser machen könnte. Ein Zeichen zu setzen, längerfristige Perspektiven und Visionen zu geben, das ist nicht schlecht. Es wurden ja extra die IOC-Statuten für gemeinsame Spiele geändert. Grenzüberschreitende Spiele würden zu Kaiser passen: Er ist verbindend, auch zwischen den Ländern. Das Thema Sport ist ihm wichtig. Mit seinem Vorstoß setzt er Signale, dass er noch länger an Politik und nicht nur an eine halbe Periode nach der Wahl 2023 denkt.
Drei-Länder-Bewerbung
"Senza Confini wird Thema im Wahlkampf bleiben"
Politologin Kathrin Stainer-Hämmerle über den Vorstoß von Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) für eine Olympiabewerbung und die parteipolitische Dimension mit Blick auf die Landtagswahl 2023.
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