Drogenring ausgehobenJetzt sucht Kärntner Kriminalpolizei nach Kokain-Verstecken

Knapp 300 Beamte aus ganz Österreich stürmten am 13. Dezember 16 Wohnungen in Kärnten. Elf Personen wurden festgenommen. Für die Einvernahmen wurden fünf Dolmetscher benötigt. Jetzt müssen 100 Drogenabnehmer befragt werden.

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Die Kärntner Polizei hob einen professionellen Drogenring aus. Vom Kokain selbst fehlt aber noch jede Spur (Symbolfoto)
Die Kärntner Polizei hob einen professionellen Drogenring aus. Vom Kokain selbst fehlt aber noch jede Spur (Symbolfoto) © APA/dpa/Sven Hoppe
 

Es handelt sich um die "vermutlich größte kriminalpolizeiliche Aktion, die es je in Kärnten gegeben hat", sagte Oberst Gottlieb Türk, Leiter des Landeskriminalamtes Kärnten, gestern, Dienstag, über das Zerschlagen eines Drogenrings, der hochprofessionell und im großen Stil Kokain von Slowenien nach Kärnten geschmuggelt und hier gewinnbringend weiterverkauft hat. Monatelang waren die Ermittler den Tätern auf der Spur, die diese wiederum mit allen Mitteln zu verwischen versuchten. So wurde das Kokain, das die Schmuggler mit einem Audi A8 über die Grenze gebracht hatten, in unterschiedlichen Wohnungen und Büros, vorwiegend in Klagenfurt, Villach und Oberkärnten, gestreckt und von dort aus in Lokalen an die Konsumenten verkauft. Mindestens 100 Abnehmer sind der Polizei bekannt.

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