Aus Ossiacher See geborgen59-jähriger Urlauber starb bei Explosion eines Kriegsreliktes

Laut Polizei hatte der Mann das Relikt aus dem 2. Weltkrieg zuvor aus dem See geborgen. Der Urnglücksort wurde großräumig abgesperrt. Entschärfungsdienst des BMI untersuchte auch die Umgebung. Die Ermittlungen gehen weiter.

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Bombe Bodensdorf
Experten prüfen das Kriegsrelikt © Weichselbraun
 

Gegen 11 Uhr kam es am Freitag in Steindorf am Ossiacher See zu einer heftigen Explosion. Sofort rückten Polizei, Rettung und Feuerwehren zu einem Großeinsatz aus. "Ein Mann ist bei der Detonation getötet worden", erklärte Rainer Dionisio, Sprecher der Landespolizeidirektion wenig später. Bei dem Toten handelt es sich um einen 59-jährigen Urlauber aus Deutschland.

"Der Mann dürfte im Laufe des Donnerstag ein Kriegsrelikt aus dem Ossiacher See geborgen und im Uferbereich deponiert haben", so die Polizei. Am Freitagvormittag soll der Mann dann mit dem Kriegsrelikt im Freien hantiert haben. Dabei kam es zu der Explosion. Der 59-Jährige wurde dabei tödlich verletzt.

"Zum Unfallzeitpunkt war der Mann alleine", sagt Waltraud Dullnigg, die sich als Polizeisprecherin sofort an den Unglücksort begab. Der Urlauber bewohnte ein Haus mit Seezugang. In diesem Bereich ereignete sich das Unglück. "Wir wissen noch nicht, was da genau detoniert ist", sagte sie Freitagnachmittag, "wir wissen jetzt aber, dass es sich um ein Relikt aus dem 2. Weltkrieg handelt. 

Der Entschärfungsdienst war in Steindorf bis zum Abend im Einsatz. Die Experten sind am Unglücksort nach wie vor auch auf der Suche nach möglichen weiteren Relikten.

Der Unfallbereich wurde großräumig abgesperrt. "Die Gefahr ist noch nicht gebannt", sagen Polizisten.  Auch der See im Bereich des Unglücksortes wurde teilweise gesperrt
Der Unfallbereich wurde großräumig abgesperrt. "Die Gefahr ist noch nicht gebannt", sagen Polizisten.  Auch der See im Bereich des Unglücksortes wurde teilweise gesperrt Foto © Weichselbraun

Der Unfallbereich wurde großräumig abgesperrt. Auch der See im Bereich des Unglücksortes wurde teilweise gesperrt. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

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