Karnische AlpenScharfer Einsatz in ehemaligem Kriegsgebiet

In den vergangenen zwei Wochen beseitigten Entminungsexperten des Bundesheeres insgesamt 279 Kilogramm Kriegsrelikte aus den Karnischen Alpen.

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Experten des Entminungsdienstes bargen Munition aus dem Ersten Weltkrieg © (c) Pusch/Bundesheer
 

Im Gebirgskrieg zwischen 1915 und 1918 war das Grenzgebiet in den Karnischen Alpen ein zentraler Schauplatz: Die Front befand sich zum größten Teil im Hochgebirge, Kötschach-Mauthen im Oberen Gailtal war eine "Frontstadt". Unvorstellbare Mengen an Waffen, Munition und Verpflegung wurde mit Maultieren, Haflingern und Manneskraft ins Hochgebirge geschafft.  Über einhundert Jahre später finden sich im ehemaligen Kriegsgebiet im österreichisch-italienischen Grenzgebiet noch immer gefährliche Relikte aus dieser Zeit.

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