Border Collie angefallenLand Kärnten will Änderung bei Hundehaltung herbeiführen

Nach Vorfall mit einem Pit Bull in Klagenfurt wird erneut Ruf nach Maßnahmen laut. Land will nach Stillstand durch Corona-Pandemie tätig werden. Angedacht ist ein Nachweis über die Hundehaltung.

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Immer wieder kommt es zu Vorfällen mit sogenannten "Listenhunden" (Sujetbild)
Immer wieder kommt es zu Vorfällen mit sogenannten "Listenhunden" (Sujetbild) © (c) geptays - stock.adobe.com
 

Ein gemütlicher Spaziergang mit seinem Hund wurde für einen Klagenfurter zum Alptraum. Martin Platzer ging vor einigen Wochen mit seinem Border Collie Maro - wie so oft - im Schachterlwald in Welzenegg spazieren. Der fünfjährige Hund war angeleint. Im Wald kam ihm ein anderer Hundehalter mit seinem Pit Bull entgegen. "Der Hund riss sich plötzlich los und stürzte sich ohne Grund auf Maro und biss ihn in die linke Schulter und ins Hinterteil", erinnert sich Platzer an die bangen Minuten und die folgende Not-Operation.

Kommentare (13)
Politisch_Unkorrekter
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Ein Pitbull...

Was für ein "Zufall".
Aber nein, nein, nein: Es gibt keine Kampfhunderassen. Alles Hundis und nur die Halter sind böse.
Es gibt auch kein ruhiges Kaltblutpferd und keinen temperamentvollen Vollblüter: Die Halter sinds, die müssen Kurse machen. Die Rassen sind ja alle gleich.
^^

yzwl
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Es

sollte auch pro Person nur ein Hund erlaubt sein, die meisten sind der Meinung das sie mind. 3 Hunde brauchen, und die lieben Hundebesitzer glauben das die anderen Mitbewohner damit leben müssen das ständige Gebell zu ertragen, oft über mehrere Stunden. Und die Hinterlassenschaften werden auch nur selten entfernt. Hier müssen hohe Strafen möglich sein.

zeus9020
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Bitte DIFFERENZIEREN!

Ja, in den meisten Fällen ist tatsächlich ein Hund mehr als genug, nicht selten zum Leidwesen des Tieres sogar ein Hund zu viel; es gäbe aber keine organisiert kontrollierte, und daher durchaus positiv besetzte Hundezucht mehr, wenn man generell nur einen Hund erlauben würde…

yzwl
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Ich

meine ja nicht, das nur eine bestimmte Hunderasse erlaubt sein soll, sondern ein Tier pro Person, die verschiedenen Rassen sollen natürlich erhalten bleiben

crawler
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@Zeus mag mit seiner Meinung recht haben.

Es ist aber ein Unterschied, ob ein in seiner Persönlichkeit gestörter Hundehalter (diese sind ja meist das große Problem) einen Hund mit der Kraft und Beißkraft eines sogenannten Kampfhundes führt und ihn dazu erzieht zu seinem Schutz aggressiv zu sein, oder jemand wie eben Hundekenner @Zeus.

lenigsch
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Hundeführerschein

Ich bin selbst Hundebesitzerin und musste damals in Graz einen Hundekundenachweis machen.
Der ist verpflichtend ganz egal welche Rasse und so sollte es finde ich überall sein. Die Leute suchen sich Hunde nach Optik (leider manchmal nach Image) aus anstatt darüber nachzudenken ob der Hund bzw. die Rasse mit ihren Eigenschaften zu mir passt. Das ist meiner Meinung nach das Problem, nicht die Rasse per se.

Nur hat mich in Graz geschreckt, dass es so wenige Termine/Plätze gibt dass die Leute diesen Kurs machen nachdem der Hund im Haus ist und nicht schon vorher wie eigentlich gedacht. Vor allem sind dann dort Leute drin gesessen die nicht wussten, dass man auch mit einem kleinen Hund täglich (mehrmals) spazieren muss. Oder, dass der Hund im Stiegenhaus eines Mehrparteienhauses angeleint sein muss.

Zirkus123
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Listenhunde

Ich bin sehr wohl der Meinung dass es Listenhunde gibt. Leider haben diese Hunde auch oft ein Herrchen, bei dem ich mir oft denke, dass diese Kombination den Mitmenschen erspart werden sollte.

Regelungen sind daher dringend gefragt.

zeus9020
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HERRCHEN

trauriges Stichwort, denn samt haben Sie leider völlig Recht!

klaxmond
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Ich glaube

man kann jeden Hund scharf machen, wenn man ihn dementsprechend schlecht behandelt. Ebenso glaube ich, dass wenige Hunde von sich aus böse auf die Welt kommen. Es müsste vor Anschaffung eines Hundes die Eignung des Hundeführers überprüft oder getestet werden und auch die Auswahl der Rasse berücksichtigt werden. Nicht jeder kommt mit allen Rassen zurecht. Die Tierheime sind leider voll mit eher nicht vermittelbaren Hunden. Und der Besuch einer Hundeschule mit Ablegung von Prüfungen müsste zur Pflicht werden.

zeus9020
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sorry…

…das ist verallgemeinerndes Kaffeesudlesen ohne jeden fachlich sachlichen background!

zeus9020
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schlimm…

wie unwissend und/oder borniert die Allgemeinheit dieser Thematik gegenüber ist, zeigt die Quote zum vorherigen Posting… eigentlich nahezu tragisch!

Horstreinhard
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Die meiste Bissverletzungen

werden vom Deutschen Schäferhund verursacht - und der steht auf keiner Liste.
Das zeigt, wie wenig zielführend Listen sind.

zeus9020
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ES GIBT KEINE „LISTENHUNDE“, ES GIBT KEINE „KAMPFHUNDE“!

Als Jurist, Hundehalter und -züchter sowie auch (Hunde-)Richter warne ich davor, den kynologischen Blödsinn in Form von Hundelisten zu übernehmen. Es ist gegenteilig kynologisch hinreichend bestätigt, dass derart verallgemeinernde Stigmatisierungen gewisser Hunderassen am tatsächlichen Ziel vorbeischießen, weshalb beispielsweise in einigen Dt. Bundesländern die „Hundelisten“ schon längst wieder abgeschafft wurden.
Richtig hingegen ist, dass der Umgang mit gewissen Rassen einer erhöhten Erfahrung und/oder Schulung bedarf, weshalb einem generellen oder zumindest auf manche Rassen begrenztem „Hundeführschein“ der Vorzug zu geben wäre.
Letztlich befürworte ich für bestimmte Mitmenschen - allein schon dem Tier aber durchaus auch den Mitmenschen zuliebe - durchaus auch ein Hundehaltungsverbot!