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Amtsmissbrauch zu Halloween? Nach umstrittener Corona-Razzia: Ermittlungen gegen Bezirkshauptmann

In einem Lokal in Unterkärnten soll es zugegangen sein, als "würde es kein Corona geben". Nach einem Großeinsatz der BH Völkermarkt gibt es nicht nur Vorwürfe gegen den Wirt, sondern auch gegen die Arbeitsweise der Kontrolleure.

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Eine Razzia bei einer Halloween-Party hat jetzt weitreichende Folgen
Eine Razzia bei einer Halloween-Party hat jetzt weitreichende Folgen © pressmaster - stock.adobe.com (Symbolfoto)
 

Eine Halloween-Party vom vergangenen Oktober sorgt noch immer für Schrecken. Wie berichtet, soll ein Wirt aus dem Bezirk Völkermarkt 2200 Euro Strafe zahlen. Der Grund: In seinem Lokal sei am 31. Oktober gegen zahlreiche Corona-Auflagen verstoßen worden, heißt es im Strafbescheid der BH. Doch der Wirt wehrt sich dagegen. Denn laut seinem Anwalt Gottfried Tazol, sei die Corona-Kontrolle in dem Lokal alles andere als korrekt gewesen. Die Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft tarnten sich als Gäste und mischten sich in das volle Lokal. Dann haben „die Beamten absichtlich Verstöße gegen die Corona-Bestimmungen begangen und in der Folge dem Wirt dafür eine Strafe verhängt“, meint der Anwalt.

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eston
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Offene Fragen

Aus dem Blickwinkel geraten ist der Wirt. Bei gebotener Unschuldsvermutung stellt sich die Frage, ob neben der "Verwaltungsbagatelln" gerichtliche Ermittlungen wegen der Gesundheitsgefährdung der Gäste laufen und ob eine Konzessionsentziehung möglich ist