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20 Jahre anonyme Geburt "Keine Mutter gibt leicht ihr Kind her"

Seit 20 Jahren gibt es anonyme Geburten für Schwangere in Notsituationen. 2001 wurde zudem die erste Babyklappe in Kärnten installiert. Auch Philipps Mama konnte sich nicht um ihn kümmern.

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Abschied nach neun Monaten
Abschied nach neun Monaten © Eva Maria Griese
 

Für mich war Philipp*, als ich ihn das erste Mal gesehen habe, sofort mein Kind“, sagt seine Adoptivmama. Vor mehr als sieben Jahren haben sie und ihr Lebensgefährte dem Baby ein Zuhause gegeben. Philipps leibliche Mama konnte sich nicht um ihn kümmern, wählte die Möglichkeit einer anonymen Geburt. Seit nunmehr 20 Jahren ist es in Österreich möglich, ein Kind ohne, dass die Mutter ihren Namen nennen muss, in einem Spital zur Welt zu bringen. Ebenso lange - in Kärnten seit 2001 - gibt es die Babyklappen, auch Babynester genannt. 2019 - das sind die aktuellsten Zahlen der Statistik Austria - taten 28 Kinder in Österreich bei einer anonymen Geburt ihren ersten Schrei, zwei Babys wurden in eine Babyklappe gelegt.

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mobile49
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ich habe jede achtung vor einer frau ,

die ihr kind abgibt , wenn sie weiß , sie könnte es - aus welchem grund auch immer - nicht so ernähren , erziehen etc. wie sie es gerne möchte .
sie bringt das kind zur welt und gibt ihm - und kinderlosen paaren - DIE chance .
sie entscheidet sich gegen eine abtreibung !
wieviele kinder werden täglich abgetrieben ?
aber diese frauen "tauchen unter" - und haben keine "verungimpflichungen" zu erwarten

wie scheinheilig die welt doch ist
punkt