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Rettung am ForstseeKinder konnten sich nicht mehr selbst aus dem Schlamm befreien

Mädchen und Bub im Volksschulalter waren in dem wegen Wartungsarabeiten ausgelassenen Forstsee eingesunken. Passanten halfen, sie aus dem Schlamm zu ziehen.

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Forstsee Wartung
Ein Mädchen und ein Bub waren im derzeit ausgelassenen Forstsee eingesunken © Helmuth Weichselbraun
 

Die beherzte Tat eines 15-Jährigen, der am Samstag auf der Südautobahn bei St. Andrä im Lavanttal das Auto seines Vaters (39) gebremst hat, der wegen eines Schwächeanfalls die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte, brachte die Antenne Kärnten auf die Idee: Der Sender rief etwaige Lebensretter dazu auf, sich zu melden.

Tatsächlich meldete sich Stefan Erd aus Köstenberg, der am Nachmittag mit seiner Familie am Forstsee spazieren gegangen war. "Das Wasser ist ja wegen Wartungsarbeiten beim Kraftwerk ausgelassen", erzählt er. Einige Kinder spielten am Seeufer.

"Plötzlich hörte ich Kinder schreien", erzählt Stefan Erd, "zuerst dachte ich, sie spielen einfach. Aber ich habe selbst einen zehnjährigen Sohn, ich weiß, wie es sich anhört, wenn es ernst wird."

Sofort losgerannt

Er sei zum Seeufer gelaufen, dort hin, woher die Schreie kamen. "Ein zweiter Mann ist, ein paar Meter von mir entfernt, ebenfalls sofort hinunter gestartet und der Vater der Kinder ebenfalls."

"Als wir am Ufer angekommen sind, steckte das Mädchen schon bis zum Gürtel im Sumpf, es hätte sich nicht selbst befreien können", erzählt Erd, "ich habe die etwa Siebenjährige herausgezogen und bin dabei selbst bis unters Knie eingesunken." Der Vater der Kinder und der andere Helfer hätten den Buben aus dem See gezogen, erzählt der Köstenberger.

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