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Verdacht auf BehandlungsfehlerNach Injektionsbehandlung: "Ich habe gedacht, ich sterbe"

Eine Blockade nach einem Bandscheibenvorfall im Klinikum Klagenfurt hatte für eine Klagenfurterin schlimme Folgen. Sie ist seitdem teilweise gelähmt. Jetzt kämpft sie um Schadenersatz.

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© miss_mafalda - stock.adobe.com (Sujetfoto)
 

„Ich habe gedacht: Jetzt sterbe ich. Und so ist es, wenn man langsam stirbt", sagt die Klagenfurterin (Name der Redaktion bekannt). „Ich habe an meine Kinder gedacht – dann weiß ich nichts mehr.“ Diese unvorstellbaren Augenblicke im Jahr 2018 werden die heute 46-Jährige wohl ein Leben lang begleiten. Die zweifache Mutter hatte im Klinikum Klagenfurt nach einem Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule eine CT-gezielte Nervenwurzelblockade erhalten. Das Mittel wurde ihr laut Rechtsanwalt Farhad Paya anstelle in den Nerv in das Rückenmark gespritzt. „Ich habe sofort gemerkt, dass es nicht gut läuft“, sagt sie. „Ich hatte Schmerzen und habe geschrien.“ Doch plötzlich habe sie nicht mehr atmen, sprechen und sich bewegen können. Jemand habe sie in den Arm genommen und gesagt, sie solle atmen. Dann wurde sie intubiert. Sie hatte einen Schlaganfall erlitten.

Kommentare (4)
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fritzthecat333
8
1
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"Verdacht auf?..."

3 Jahre später?

Es tut mir sehr Leid für die Frau, aber das Ganze mutet doch sehr "reißerisch" an. Wenn 3 Jahre lang kein Behandlungsfehler festgestellt wurde, dann wird wohl jetzt noch einmal "ein Aufwasch" gemacht - kurz vor der Verjährung...

lenigsch
0
2
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3 Jahre

Ich hätte es so verstanden, dass das ganze schon 3 Jahre dauert. Zuerst Gutachten, Vertretung durch die Patientenanwaltschaft, dann Anklage, außergerichtliche Einigung angeboten etc.
Das geht ja nicht innerhalb von ein paar Tagen.

GordonKelz
1
12
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SO VIEL ZUR " PATIENTEN ANWALTSCHAFT"

Gordon

kepepe
1
4
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Bravo...

Herr Kelz, solche Personen wie Sie sind, bräuchten wir mehr, alles Gute!