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Wieder Pflegeheim betroffenMehr als 500 Kärntner mit Corona infiziert und 15. Todesopfer

84 Neuinfektionen wurden Samstagfrüh gemeldet, am Nachmittag waren es noch einmal 41. In Klagenfurt sind in einem Pflegeheim 13 Bewohner und vier Mitarbeiter positiv getestet worden. 77-Jährige mit Vorerkrankungen in Spital verstorben.

© samuel - stock.adobe.com
 

Derzeit vergeht kein Tag ohne massiven Anstieg der Neuinfektionen. Wie der Landespressedienst Samstagfrüh bekannt gab, wurden weitere 84 Personen in Kärnten positiv auf das Coronavirus getestet. Die Zahl der aktiven Fälle kletterte damit auf 502. Am Nachmittag kamen noch einmal 41 hinzu.

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Isidor9
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Impfung muss her

Ohne Impfung sehe ich kein Licht am Ende des Tunnels. Die Zahlen werden jetzt kontinuierlich explodieren. Und nur die Impfung wird uns retten. Und vor diesem Hintergrund gibt es noch immer Impfgegner. Die sind ja noch verblödete als die Coronaleugner. Oft sind beide dieselben. Dann verdoppelt sich die Verblendung.

wjs13
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Erschreckend die vielen Infektionen in Pflegeheimen

Die nationale und internationale Erfahrung vom Frühjahr hätte für besondere Sorgfalt für diese Hochrisikogruppe reichen müssen.
Es kann sich dabei nur um totales Versagen von Heimleitungen, die die Auflagen/Verhaltensregeln missachteten und der Behörden die die Missachtungen nicht ahndeten, handeln.

flotschi12
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Leichtsinnige nächste Angehörige

Ich arbeite mit der Hochrisikogruppe alter und kranker Menschen im Krankenhaus. Wir tragen selbstverständlich Mundschutz, halten Abstand und treffen alle Vorkehrungen. Auch bin ich, wie viele meine Kollegen auch privat vorsichtig um nichts ein zu schleppen. Bei uns wird bei den Besuchern Fieber gemessen, es muss ein Mundschutz getragen werden, die Hände werden desinfiziert, der Mindestabstand muss eingehalten werden und es darf der liebe Angehörige nicht berührt werden. Wir informieren alle Besucher, schaffen Besuchsecken um die Mitpatienten zu schützen. Und wir erleben immer wieder, dass wenn sie sich unbeobachtet fühlen, der Mundschutz entfernt, umarmt und geküsst wird. Beim Hinweis dies zu unterlassen, wird man nicht selten unwirsch behandelt und noch mehr. Wenn also bei akut kranken Menschen bei rel. viel Personal in der Nähe es nicht klar ist, dass dieser Kontakt potentiell tödlich sein könnte, wie soll das in Pflegeheimen mit deutlich weniger Personal funktionieren? Wo die Angehörigen noch bedeutend weniger Respekt vom Personal haben als im Krankenhaus?

helmutmayr
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Schwachsinn

Den Sie da verzapfen. Sie können Pflegeheime nicht zu 100 % isolieren. Da dürfte dann keiner raus und keiner rein. Selbst wenn die MA in Schichten arbeiten und nur getestet rein gingen bliebe ein Restrisiko. Negativ getestet zu sein ist einmal gut. Aber es sagt nichts darüber aus wie es 1 h nach dem Abstrich aussieht.
Es gibt keine Schuldigen. Es ist Schicksal.
Wie können Sie von Totalversagen sprechen wenn Sie höchst wahrscheinlich nicht einmal die Sicherheitskonzepte kennen.

nina1205
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Schwachsinnig???

Wie können Sie Übertragungen als Schicksal bezeichnen, wenn Angehörige von Patienten ob des bekannten Risikos diese Umarmen und Küssen. Genau DAS ist purer Schwachsinn und kein Schicksal, sondern vielmehr egoistisches, grob fahrlässiges Verhalten. Und ihre Arroganz, jemanden die Kenntnis von Sicherheitskonzepten anzuzweifeln, ist unpassend.

wjs13
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Na ja

die Schweden habe sicher nicht ohne Grund Schuld eingestanden wegen der vielen Toten in Pflegeheimen und dann dazu gesagt, dass ihnen das nicht mehr passieren wird. Es also nicht Schicksal. Man kann sehr wohl etwas machen.
Was ich jedoch wirklich akzeptieren kann/muß, ist was @flotschi einwendet. Die Ignoranz der Besucher ist wahrscheinlich das größte Problem. Wahrscheinlich dürften nur negativ Getestete eingelassen werden.

archiv
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Neuansteckungen überschaubar ....

... und jetzt in das Getümmel am Ursulamarkt und spätestens in acht bis zehn Tagen werden wir es wissen!

viola68
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Allerheiligen

Da kommt es dann wirklich erst...

mimilucki
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Fussball

Und vorher vielleicht ins Stadion, wo alle erlaubten Zuschauer eng beieinander in einem Sektor sitzen anstatt sich zu verteilen.

Landbomeranze
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Die Veranstalter, die das erlauben, sind selbst schuld,

wenn die Stadien wieder zugedreht werden. Aber dann Corona Hilfe anfordern.